• Archiv 2021

      Archiv 2021

    • Projekte, Einzelveranstaltungen und Aktionen der Lokalen Partnerschaft für Demokratie“ in Herten: 


      TRAUER UM SIEGFRIED HEILIG – HOLOCAUST-ÜBERLEBENDER GESTORBEN

      Die „Partnerschaft für Demokratie in Herten“ trauert über den Verlust von Siegfried Heilig, der 2020 anlässlich des Holocaustgedenkens in Herten zu Gast war. Siegfried Heilig starb am 25. Januar 2021 im Alter von 86 Jahren im Kreise seiner Familie in Nürnberg an einem Herzinfarkt. Noch im letzten Jahr war er zusammen mit Birgit Mair vom Institut für sozialwissenschaft-liche Forschung, Bildung und Beratung e. V. zu einem Zeitzeugengespräch nach Herten gekommen. Die Veranstaltung am 27. Januar 2020, die 600 Schüler*innen in zwei Veranstaltungen im Glashaus verfolgten, war sein letzter öffentlicher Auftritt. Die Koordinatorinnen von „Demokratie leben!“ gedenken des Verstorbenen und sind dankbar, ihn kennengelernt zu haben. Seine lebhaft erzählte Geschichte hat alle Teilnehmenden tief berührt. 

      Gerd Kuhlke und Barbara Keimer vom Projekt „Zeit- und Zweitzeugen“ hatten noch die Gelegenheit, mit Siegfried Heilig zu sprechen und das Gespräch zu filmen. Den Vortrag finden Sie unter www.zeit-und-zweitzeugen.de .

      Den vollständigen Nachruf lesen Sie hier: Nachruf Siegfried Heilig.pdf

       (Foto © Gerd Kuhlke)

      Projekte, Einzelveranstaltungen und Aktionen der Lokalen Partnerschaft für Demokratie“ in Herten: 


      TRAUER UM SIEGFRIED HEILIG – HOLOCAUST-ÜBERLEBENDER GESTORBEN

      Die „Partnerschaft für Demokratie in Herten“ trauert über den Verlust von Siegfried Heilig, der 2020 anlässlich des Holocaustgedenkens in Herten zu Gast war. Siegfried Heilig starb am 25. Januar 2021 im Alter von 86 Jahren im Kreise seiner Familie in Nürnberg an einem Herzinfarkt. Noch im letzten Jahr war er zusammen mit Birgit Mair vom Institut für sozialwissenschaft-liche Forschung, Bildung und Beratung e. V. zu einem Zeitzeugengespräch nach Herten gekommen. Die Veranstaltung am 27. Januar 2020, die 600 Schüler*innen in zwei Veranstaltungen im Glashaus verfolgten, war sein letzter öffentlicher Auftritt. Die Koordinatorinnen von „Demokratie leben!“ gedenken des Verstorbenen und sind dankbar, ihn kennengelernt zu haben. Seine lebhaft erzählte Geschichte hat alle Teilnehmenden tief berührt. 

      Gerd Kuhlke und Barbara Keimer vom Projekt „Zeit- und Zweitzeugen“ hatten noch die Gelegenheit, mit Siegfried Heilig zu sprechen und das Gespräch zu filmen. Den Vortrag finden Sie unter www.zeit-und-zweitzeugen.de .

      Den vollständigen Nachruf lesen Sie hier: Nachruf Siegfried Heilig.pdf

       (Foto © Gerd Kuhlke)


    • HERTENER BÜRGER*INNEN GEDACHTEN DER OPFER DES NATIONALSOZIALISMUS

      Coronabedingt fand in diesem Jahr in Herten keine offizielle Veranstaltung zum Holocaust-Gedenktag am
      27. Januar 2021 statt. Mehrere Hertener Bürger*innen folgten dem Aufruf von „Demokratie leben!“ und dem Bündnis „Herten ist bunt“. Sie säuberten einige der im Stadtgebiet vorhandenen Gedenkplatten und legten Blumen nieder. Fotos der Aktion konnten an die Veranstalter geschickt werden. Eine der Teilnehmer*innen schrieb dazu: „Ich habe vorhin mit meinen beiden 10-jährigen Töchtern Emma und Lucy die Gedenkplatte vor dem Westerholter Rathaus gereinigt und ihnen dabei vieles zum Holocaust und NS-Regime erzählt, was sie vorher aufgrund ihres Alters noch nicht wussten. Sie waren sehr bewegt. Hinterher haben wir zum Gedenken die weiße Rose niedergelegt. Während des Putzens kam ein alter Mann vorbei, sah uns zu, nickte und sagte: „Eine gute Sache, was ihr da macht.“ Vielen Dank für die Möglichkeit, den Mädchen dieses dunkle Kapitel der deutschen Geschichte näherzubringen. Herzliche Grüße aus Westerholt Susanne, Emma und Lucy Sdrenka.“

      Eine Übersicht aller Hertener Gedenkplatten mit weiterenführenden Informationen finden Sie hier .


      HERTENER BÜRGER*INNEN GEDACHTEN DER OPFER DES NATIONALSOZIALISMUS

      Coronabedingt fand in diesem Jahr in Herten keine offizielle Veranstaltung zum Holocaust-Gedenktag am
      27. Januar 2021 statt. Mehrere Hertener Bürger*innen folgten dem Aufruf von „Demokratie leben!“ und dem Bündnis „Herten ist bunt“. Sie säuberten einige der im Stadtgebiet vorhandenen Gedenkplatten und legten Blumen nieder. Fotos der Aktion konnten an die Veranstalter geschickt werden. Eine der Teilnehmer*innen schrieb dazu: „Ich habe vorhin mit meinen beiden 10-jährigen Töchtern Emma und Lucy die Gedenkplatte vor dem Westerholter Rathaus gereinigt und ihnen dabei vieles zum Holocaust und NS-Regime erzählt, was sie vorher aufgrund ihres Alters noch nicht wussten. Sie waren sehr bewegt. Hinterher haben wir zum Gedenken die weiße Rose niedergelegt. Während des Putzens kam ein alter Mann vorbei, sah uns zu, nickte und sagte: „Eine gute Sache, was ihr da macht.“ Vielen Dank für die Möglichkeit, den Mädchen dieses dunkle Kapitel der deutschen Geschichte näherzubringen. Herzliche Grüße aus Westerholt Susanne, Emma und Lucy Sdrenka.“

      Eine Übersicht aller Hertener Gedenkplatten mit weiterenführenden Informationen finden Sie hier .


    • ONE BILLION RISING: TANZEN GEGEN GEWALT        

      Am 14. Februar 2021 setzte Herten im Rahmen der Kampagne „One Billion rising“ ein Zeichen gegen die Gewalt an Frauen und Mädchen. Weltweit zeigen Frauen jedes Jahr am Valentinstag tanzend ihre Stärke und Solidarität. Da dies in diesem Jahr coronabedingt nicht gemeinsam auf Straßen und Plätzen möglich war, tanzten die Hertener*innen auf Abstand und digital. Dazu hatten engagierte Akteur*innen der Projektgruppe und der Willy-Brandt-Schule ein Video gedreht. Das Video war herunterzuladen unter www.herten.de/gleichstellung . Nach dem Grußwort von Schirmherrin Jutta Haug hieß es: Lautsprecher an und und mittanzen.


      ONE BILLION RISING: TANZEN GEGEN GEWALT        

      Am 14. Februar 2021 setzte Herten im Rahmen der Kampagne „One Billion rising“ ein Zeichen gegen die Gewalt an Frauen und Mädchen. Weltweit zeigen Frauen jedes Jahr am Valentinstag tanzend ihre Stärke und Solidarität. Da dies in diesem Jahr coronabedingt nicht gemeinsam auf Straßen und Plätzen möglich war, tanzten die Hertener*innen auf Abstand und digital. Dazu hatten engagierte Akteur*innen der Projektgruppe und der Willy-Brandt-Schule ein Video gedreht. Das Video war herunterzuladen unter www.herten.de/gleichstellung . Nach dem Grußwort von Schirmherrin Jutta Haug hieß es: Lautsprecher an und und mittanzen.


    • Demokratie leben!:
      VORSICHT, VORURTEILE!“: BODENAUFKLEBER SETZEN EIN ZEICHEN GEGEN ALLTAGSRASSISMUS

      Anlässlich des Aktionstags „Vorsicht, Vorurteile!“ am 18. März 2021 setzte die „Partnerschaft für Demokratie“ ein klares Zeichen gegen Alltagsrassismus. Großformatige Bodenaufkleber vor dem Rathaus, an der Antoniuskirche und am Busbahnhof wiesen auf den Alltagsrassismus in unserer Gesellschaft hin und riefen zum Nachdenken auf. Die Aufkleber sollten verdeutlichen, dass Vorurteile gegen andere im Alltag oft nicht wahrgenommen werden und wir alle in unserem Umfeld rassistische Handlungen und Aussagen hinterfragen sollten.
      Über den Aktionstag berichtete cityInfo.TV am 17. März 2021.


      Demokratie leben!:
      VORSICHT, VORURTEILE!“: BODENAUFKLEBER SETZEN EIN ZEICHEN GEGEN ALLTAGSRASSISMUS

      Anlässlich des Aktionstags „Vorsicht, Vorurteile!“ am 18. März 2021 setzte die „Partnerschaft für Demokratie“ ein klares Zeichen gegen Alltagsrassismus. Großformatige Bodenaufkleber vor dem Rathaus, an der Antoniuskirche und am Busbahnhof wiesen auf den Alltagsrassismus in unserer Gesellschaft hin und riefen zum Nachdenken auf. Die Aufkleber sollten verdeutlichen, dass Vorurteile gegen andere im Alltag oft nicht wahrgenommen werden und wir alle in unserem Umfeld rassistische Handlungen und Aussagen hinterfragen sollten.
      Über den Aktionstag berichtete cityInfo.TV am 17. März 2021.


    • Jugendforum:
      WORKSHOP FÜR MEHR COURAGE GEGEN RASSISTISCHE HETZE

      Am  24. April 2021 lud das Jugendforum von „Demokratie leben!“ zu einem Argumentationstraining gegen rassistische Hetze ein. Angesprochen waren Jugendliche zwischen 16 und 25 Jahren. Der mit sechs Teilnehmenden besuchte Workshop online statt. Nach dem Kurzfilm „Zur deutschen Eiche“ führten Darsteller*innen vom Theater Oberhausen unterhaltsam und anschaulich Strategien vor Augen, mit denen sich geschickt demagogische, rassistische oder diffamierende Äußerungen parieren lassen.


      Jugendforum:
      WORKSHOP FÜR MEHR COURAGE GEGEN RASSISTISCHE HETZE

      Am  24. April 2021 lud das Jugendforum von „Demokratie leben!“ zu einem Argumentationstraining gegen rassistische Hetze ein. Angesprochen waren Jugendliche zwischen 16 und 25 Jahren. Der mit sechs Teilnehmenden besuchte Workshop online statt. Nach dem Kurzfilm „Zur deutschen Eiche“ führten Darsteller*innen vom Theater Oberhausen unterhaltsam und anschaulich Strategien vor Augen, mit denen sich geschickt demagogische, rassistische oder diffamierende Äußerungen parieren lassen.


    • EIN APFELBAUM ERINNERT AN DIE BEFREIUNG VOM NAZI-REGIME

      Am 8. Mai 1945 endete der 2. Weltkrieg und damit die Herrschaft des Nazi-Regimes. In Erinnerung an den Tag der Befreiung pflanzten am Samstag das Bündnis „Herten ist bunt“, die „Vereinigung der Verfolgten des Nazi-Regimes – Bund der Antifaschisten (VVN-BdA)“ und „Demokratie leben!“ auf der Zeche Schlägel & Eisen einen Apfelbaum. Gepflanzt wurde die Sorte Korbiniansapfel KZ-3, benannt nach dem katholischen Pfarrer Korbinian Aigner (1885-1966). Aigner wurde 1941 von den Nazis in Dachau inhaftiert und musste Zwangsarbeit in der Landwirt-schaft leisten. Dort züchtete er die Sorten KZ-1 bis KZ-4. Wegen der Corona-Beschränkungen nahmen an der Pflanzaktion nur Gerd Lange vom VVN-BdA und Bürgermeister Matthias Müller teil. 

      Ein Video über die Aktion sehen Sie hier .

      Seit Jahren forderte die jüngst verstorbene Vorsitzende des Auschwitz-Komitees in der Bundesrepublik Deutschland, Esther Bejarano, den 8. Mai zu einem Feiertag zu erklären. Lesen Sie hierzu auf der Website des Vereins mehr  .


      EIN APFELBAUM ERINNERT AN DIE BEFREIUNG VOM NAZI-REGIME

      Am 8. Mai 1945 endete der 2. Weltkrieg und damit die Herrschaft des Nazi-Regimes. In Erinnerung an den Tag der Befreiung pflanzten am Samstag das Bündnis „Herten ist bunt“, die „Vereinigung der Verfolgten des Nazi-Regimes – Bund der Antifaschisten (VVN-BdA)“ und „Demokratie leben!“ auf der Zeche Schlägel & Eisen einen Apfelbaum. Gepflanzt wurde die Sorte Korbiniansapfel KZ-3, benannt nach dem katholischen Pfarrer Korbinian Aigner (1885-1966). Aigner wurde 1941 von den Nazis in Dachau inhaftiert und musste Zwangsarbeit in der Landwirt-schaft leisten. Dort züchtete er die Sorten KZ-1 bis KZ-4. Wegen der Corona-Beschränkungen nahmen an der Pflanzaktion nur Gerd Lange vom VVN-BdA und Bürgermeister Matthias Müller teil. 

      Ein Video über die Aktion sehen Sie hier .

      Seit Jahren forderte die jüngst verstorbene Vorsitzende des Auschwitz-Komitees in der Bundesrepublik Deutschland, Esther Bejarano, den 8. Mai zu einem Feiertag zu erklären. Lesen Sie hierzu auf der Website des Vereins mehr  .


    • FLAGGE ZEIGEN FÜR VIELFALT UND TOLERANZ

      Anlässlich des Internationalen Tages gegen Homophobie und Transphobie am 17. Mai 2021 lud der „Runde Tisch gegen Rassismus und für Demokratie“ bereits am 14. Mai zu einem Informationsstand vor dem Glashaus ein. Der Stand bot allen Interressierten neben Gesprächen jede Menge Informations-material. Am Abend fand eine Gesprächsrunde mit Renate Nöbe, Rita Ludwig, Pfarrer Norbert Mertens, Bürgermeister Matthias Müller und Stefanie Hasler zum Thema Homophobie und Transphobie statt. Die Veranstaltung fand coronabedingt digital statt. Moderiert wurde die Gesprächsrunde von Alexandra Mielke, der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Herten. In Vorbereitung des Aktionstages hatte das Jugendforum von „Demokratie leben!“ im Stadtgebiet Zebrastreifen in den Farben des Regenbogens gesprüht - als ein Zeichen für Vielfalt und Toleranz.


      FLAGGE ZEIGEN FÜR VIELFALT UND TOLERANZ

      Anlässlich des Internationalen Tages gegen Homophobie und Transphobie am 17. Mai 2021 lud der „Runde Tisch gegen Rassismus und für Demokratie“ bereits am 14. Mai zu einem Informationsstand vor dem Glashaus ein. Der Stand bot allen Interressierten neben Gesprächen jede Menge Informations-material. Am Abend fand eine Gesprächsrunde mit Renate Nöbe, Rita Ludwig, Pfarrer Norbert Mertens, Bürgermeister Matthias Müller und Stefanie Hasler zum Thema Homophobie und Transphobie statt. Die Veranstaltung fand coronabedingt digital statt. Moderiert wurde die Gesprächsrunde von Alexandra Mielke, der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Herten. In Vorbereitung des Aktionstages hatte das Jugendforum von „Demokratie leben!“ im Stadtgebiet Zebrastreifen in den Farben des Regenbogens gesprüht - als ein Zeichen für Vielfalt und Toleranz.