• Archiv 2021

      Archiv 2021

    • Projekte, Einzelveranstaltungen und Aktionen der Lokalen Partnerschaft für Demokratie“ in Herten: 


      TRAUER UM SIEGFRIED HEILIG – HOLOCAUST-ÜBERLEBENDER GESTORBEN

      Die „Partnerschaft für Demokratie in Herten“ trauert über den Verlust von Siegfried Heilig, der 2020 anlässlich des Holocaustgedenkens in Herten zu Gast war. Siegfried Heilig starb am 25. Januar 2021 im Alter von 86 Jahren im Kreise seiner Familie in Nürnberg an einem Herzinfarkt. Noch im letzten Jahr war er zusammen mit Birgit Mair vom Institut für sozialwissenschaft-liche Forschung, Bildung und Beratung e. V. zu einem Zeitzeugengespräch nach Herten gekommen. Die Veranstaltung am 27. Januar 2020, die 600 Schüler*innen in zwei Veranstaltungen im Glashaus verfolgten, war sein letzter öffentlicher Auftritt. Die Koordinatorinnen von „Demokratie leben!“ gedenken des Verstorbenen und sind dankbar, ihn kennengelernt zu haben. Seine lebhaft erzählte Geschichte hat alle Teilnehmenden tief berührt. 

      Gerd Kuhlke und Barbara Keimer vom Projekt „Zeit- und Zweitzeugen“ hatten noch die Gelegenheit, mit Siegfried Heilig zu sprechen und das Gespräch zu filmen. Den Vortrag finden Sie unter www.zeit-und-zweitzeugen.de .

      Den vollständigen Nachruf lesen Sie hier: Nachruf Siegfried Heilig.pdf

       Foto © Gerd Kuhlke

      Projekte, Einzelveranstaltungen und Aktionen der Lokalen Partnerschaft für Demokratie“ in Herten: 


      TRAUER UM SIEGFRIED HEILIG – HOLOCAUST-ÜBERLEBENDER GESTORBEN

      Die „Partnerschaft für Demokratie in Herten“ trauert über den Verlust von Siegfried Heilig, der 2020 anlässlich des Holocaustgedenkens in Herten zu Gast war. Siegfried Heilig starb am 25. Januar 2021 im Alter von 86 Jahren im Kreise seiner Familie in Nürnberg an einem Herzinfarkt. Noch im letzten Jahr war er zusammen mit Birgit Mair vom Institut für sozialwissenschaft-liche Forschung, Bildung und Beratung e. V. zu einem Zeitzeugengespräch nach Herten gekommen. Die Veranstaltung am 27. Januar 2020, die 600 Schüler*innen in zwei Veranstaltungen im Glashaus verfolgten, war sein letzter öffentlicher Auftritt. Die Koordinatorinnen von „Demokratie leben!“ gedenken des Verstorbenen und sind dankbar, ihn kennengelernt zu haben. Seine lebhaft erzählte Geschichte hat alle Teilnehmenden tief berührt. 

      Gerd Kuhlke und Barbara Keimer vom Projekt „Zeit- und Zweitzeugen“ hatten noch die Gelegenheit, mit Siegfried Heilig zu sprechen und das Gespräch zu filmen. Den Vortrag finden Sie unter www.zeit-und-zweitzeugen.de .

      Den vollständigen Nachruf lesen Sie hier: Nachruf Siegfried Heilig.pdf

       Foto © Gerd Kuhlke


    • HERTENER BÜRGER*INNEN GEDACHTEN DER OPFER DES NATIONALSOZIALISMUS

      Coronabedingt fand in diesem Jahr in Herten keine offizielle Veranstaltung zum Holocaust-Gedenktag am
      27. Januar 2021 statt. Mehrere Hertener Bürger*innen folgten dem Aufruf von „Demokratie leben!“ und dem Bündnis „Herten ist bunt“. Sie säuberten einige der im Stadtgebiet vorhandenen Gedenkplatten und legten Blumen nieder. Fotos der Aktion konnten an die Veranstalter geschickt werden. Eine der Teilnehmer*innen schrieb dazu: „Ich habe vorhin mit meinen beiden 10-jährigen Töchtern Emma und Lucy die Gedenkplatte vor dem Westerholter Rathaus gereinigt und ihnen dabei vieles zum Holocaust und NS-Regime erzählt, was sie vorher aufgrund ihres Alters noch nicht wussten. Sie waren sehr bewegt. Hinterher haben wir zum Gedenken die weiße Rose niedergelegt. Während des Putzens kam ein alter Mann vorbei, sah uns zu, nickte und sagte: „Eine gute Sache, was ihr da macht.“ Vielen Dank für die Möglichkeit, den Mädchen dieses dunkle Kapitel der deutschen Geschichte näherzubringen. Herzliche Grüße aus Westerholt Susanne, Emma und Lucy Sdrenka.“

      Eine Übersicht aller Hertener Gedenkplatten mit weiterenführenden Informationen finden Sie hier .


      HERTENER BÜRGER*INNEN GEDACHTEN DER OPFER DES NATIONALSOZIALISMUS

      Coronabedingt fand in diesem Jahr in Herten keine offizielle Veranstaltung zum Holocaust-Gedenktag am
      27. Januar 2021 statt. Mehrere Hertener Bürger*innen folgten dem Aufruf von „Demokratie leben!“ und dem Bündnis „Herten ist bunt“. Sie säuberten einige der im Stadtgebiet vorhandenen Gedenkplatten und legten Blumen nieder. Fotos der Aktion konnten an die Veranstalter geschickt werden. Eine der Teilnehmer*innen schrieb dazu: „Ich habe vorhin mit meinen beiden 10-jährigen Töchtern Emma und Lucy die Gedenkplatte vor dem Westerholter Rathaus gereinigt und ihnen dabei vieles zum Holocaust und NS-Regime erzählt, was sie vorher aufgrund ihres Alters noch nicht wussten. Sie waren sehr bewegt. Hinterher haben wir zum Gedenken die weiße Rose niedergelegt. Während des Putzens kam ein alter Mann vorbei, sah uns zu, nickte und sagte: „Eine gute Sache, was ihr da macht.“ Vielen Dank für die Möglichkeit, den Mädchen dieses dunkle Kapitel der deutschen Geschichte näherzubringen. Herzliche Grüße aus Westerholt Susanne, Emma und Lucy Sdrenka.“

      Eine Übersicht aller Hertener Gedenkplatten mit weiterenführenden Informationen finden Sie hier .


    • ONE BILLION RISING: TANZEN GEGEN GEWALT        

      Am 14. Februar 2021 setzte Herten im Rahmen der Kampagne „One Billion rising“ ein Zeichen gegen die Gewalt an Frauen und Mädchen. Weltweit zeigen Frauen jedes Jahr am Valentinstag tanzend ihre Stärke und Solidarität. Da dies in diesem Jahr coronabedingt nicht gemeinsam auf Straßen und Plätzen möglich war, tanzten die Hertener*innen auf Abstand und digital. Dazu hatten engagierte Akteur*innen der Projektgruppe und der Willy-Brandt-Schule ein Video gedreht. Das Video war herunterzuladen unter www.herten.de/gleichstellung . Nach dem Grußwort von Schirmherrin Jutta Haug hieß es: Lautsprecher an und und mittanzen.


      ONE BILLION RISING: TANZEN GEGEN GEWALT        

      Am 14. Februar 2021 setzte Herten im Rahmen der Kampagne „One Billion rising“ ein Zeichen gegen die Gewalt an Frauen und Mädchen. Weltweit zeigen Frauen jedes Jahr am Valentinstag tanzend ihre Stärke und Solidarität. Da dies in diesem Jahr coronabedingt nicht gemeinsam auf Straßen und Plätzen möglich war, tanzten die Hertener*innen auf Abstand und digital. Dazu hatten engagierte Akteur*innen der Projektgruppe und der Willy-Brandt-Schule ein Video gedreht. Das Video war herunterzuladen unter www.herten.de/gleichstellung . Nach dem Grußwort von Schirmherrin Jutta Haug hieß es: Lautsprecher an und und mittanzen.


    • Demokratie leben!:
      VORSICHT, VORURTEILE!“: BODENAUFKLEBER SETZTEN EIN ZEICHEN GEGEN ALLTAGSRASSISMUS

      Anlässlich des Aktionstags „Vorsicht, Vorurteile!“ am 18. März 2021 setzte die „lokale Partnerschaft für Demokratie“ in Herten ein klares Zeichen gegen Alltagsrassismus. Großformatige Bodenaufkleber vor dem Rathaus, an der Antoniuskirche und am Busbahnhof wiesen auf den Alltagsrassismus in unserer Gesellschaft hin und riefen zum Nachdenken auf. Die Aufkleber sollten verdeutlichen, dass Vorurteile gegen andere im Alltag oft nicht wahrgenommen werden und wir alle in unserem Umfeld rassistische Handlungen und Aussagen hinterfragen sollten. Über den Aktionstag berichtete cityInfo.TV am 17. März 2021.


      Demokratie leben!:
      VORSICHT, VORURTEILE!“: BODENAUFKLEBER SETZTEN EIN ZEICHEN GEGEN ALLTAGSRASSISMUS

      Anlässlich des Aktionstags „Vorsicht, Vorurteile!“ am 18. März 2021 setzte die „lokale Partnerschaft für Demokratie“ in Herten ein klares Zeichen gegen Alltagsrassismus. Großformatige Bodenaufkleber vor dem Rathaus, an der Antoniuskirche und am Busbahnhof wiesen auf den Alltagsrassismus in unserer Gesellschaft hin und riefen zum Nachdenken auf. Die Aufkleber sollten verdeutlichen, dass Vorurteile gegen andere im Alltag oft nicht wahrgenommen werden und wir alle in unserem Umfeld rassistische Handlungen und Aussagen hinterfragen sollten. Über den Aktionstag berichtete cityInfo.TV am 17. März 2021.


    • Jugendforum:
      WORKSHOP FÜR MEHR COURAGE GEGEN RASSISTISCHE HETZE

      Am  24. April 2021 lud das Jugendforum von „Demokratie leben!“ zu einem Argumentationstraining gegen rassistische Hetze ein. Angesprochen waren Jugendliche zwischen 16 und 25 Jahren. Der mit sechs Teilnehmenden besuchte Workshop online statt. Nach dem Kurzfilm „Zur deutschen Eiche“ führten Darsteller*innen vom Theater Oberhausen unterhaltsam und anschaulich Strategien vor Augen, mit denen sich geschickt demagogische, rassistische oder diffamierende Äußerungen parieren lassen.


      Jugendforum:
      WORKSHOP FÜR MEHR COURAGE GEGEN RASSISTISCHE HETZE

      Am  24. April 2021 lud das Jugendforum von „Demokratie leben!“ zu einem Argumentationstraining gegen rassistische Hetze ein. Angesprochen waren Jugendliche zwischen 16 und 25 Jahren. Der mit sechs Teilnehmenden besuchte Workshop online statt. Nach dem Kurzfilm „Zur deutschen Eiche“ führten Darsteller*innen vom Theater Oberhausen unterhaltsam und anschaulich Strategien vor Augen, mit denen sich geschickt demagogische, rassistische oder diffamierende Äußerungen parieren lassen.


    • Herten ist bunt, VVN-BdA, Demokratie leben!:

      EIN APFELBAUM ERINNERT AN DIE BEFREIUNG VOM NAZI-REGIME

      Am 8. Mai 1945 endete der 2. Weltkrieg und damit die Herrschaft des Nazi-Regimes. In Erinnerung an den Tag der Befreiung pflanzten am Samstag das Bündnis „Herten ist bunt“, die „Vereinigung der Verfolgten des Nazi-Regimes – Bund der Antifaschisten (VVN-BdA)“ und „Demokratie leben!“ auf der Zeche Schlägel & Eisen einen Apfelbaum. Gepflanzt wurde die Sorte Korbiniansapfel KZ-3, benannt nach dem katholischen Pfarrer Korbinian Aigner (1885-1966). Aigner wurde 1941 von den Nazis in Dachau inhaftiert und musste Zwangsarbeit in der Landwirt-schaft leisten. Dort züchtete er die Sorten KZ-1 bis KZ-4. Wegen der Corona-Beschränkungen nahmen an der Pflanzaktion nur Gerd Lange vom VVN-BdA und Bürgermeister Matthias Müller teil. 


      Herten ist bunt, VVN-BdA, Demokratie leben!:

      EIN APFELBAUM ERINNERT AN DIE BEFREIUNG VOM NAZI-REGIME

      Am 8. Mai 1945 endete der 2. Weltkrieg und damit die Herrschaft des Nazi-Regimes. In Erinnerung an den Tag der Befreiung pflanzten am Samstag das Bündnis „Herten ist bunt“, die „Vereinigung der Verfolgten des Nazi-Regimes – Bund der Antifaschisten (VVN-BdA)“ und „Demokratie leben!“ auf der Zeche Schlägel & Eisen einen Apfelbaum. Gepflanzt wurde die Sorte Korbiniansapfel KZ-3, benannt nach dem katholischen Pfarrer Korbinian Aigner (1885-1966). Aigner wurde 1941 von den Nazis in Dachau inhaftiert und musste Zwangsarbeit in der Landwirt-schaft leisten. Dort züchtete er die Sorten KZ-1 bis KZ-4. Wegen der Corona-Beschränkungen nahmen an der Pflanzaktion nur Gerd Lange vom VVN-BdA und Bürgermeister Matthias Müller teil. 


    • Runder Tisch gegen Rassismus und für Demokratie und Jugendforum:

      FLAGGE ZEIGEN FÜR VIELFALT UND TOLERANZ

      Anlässlich des Internationalen Tages gegen Homophobie und Transphobie lud der „Runde Tisch gegen Rassismus und für Demokratie“ am 14. Mai 2021 zu einem Informationsstand vor dem Glashaus ein. Der Stand bot neben Gesprächen reichlich Informationsmaterial. Am Abend fand eine Gesprächsrunde mit Renate Nöbe, Rita Ludwig, Pfarrer Norbert Mertens, Bürgermeister Mattias Müller und Stefanie Hasler zum Thema Homophobie und Transphobie statt. Die Veranstaltung fand coronabedingt nur digital statt. Moderiert wurdedie Gesprächsrunde von Alexandra Mielke, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Herten. In Vorbereitung des Aktionstages hatte das Jugendforum von „Demokratie leben!“ im Stadtgebiet Zebrastreifen in den Farben des Regenbogens gesprüht: als Zeichen für Vielfalt und Toleranz.


      Runder Tisch gegen Rassismus und für Demokratie und Jugendforum:

      FLAGGE ZEIGEN FÜR VIELFALT UND TOLERANZ

      Anlässlich des Internationalen Tages gegen Homophobie und Transphobie lud der „Runde Tisch gegen Rassismus und für Demokratie“ am 14. Mai 2021 zu einem Informationsstand vor dem Glashaus ein. Der Stand bot neben Gesprächen reichlich Informationsmaterial. Am Abend fand eine Gesprächsrunde mit Renate Nöbe, Rita Ludwig, Pfarrer Norbert Mertens, Bürgermeister Mattias Müller und Stefanie Hasler zum Thema Homophobie und Transphobie statt. Die Veranstaltung fand coronabedingt nur digital statt. Moderiert wurdedie Gesprächsrunde von Alexandra Mielke, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Herten. In Vorbereitung des Aktionstages hatte das Jugendforum von „Demokratie leben!“ im Stadtgebiet Zebrastreifen in den Farben des Regenbogens gesprüht: als Zeichen für Vielfalt und Toleranz.


    • ZUM TOD VON ESTHER BEJARANO

      Die Mitarbeiterinnen von „Demokratie leben!“ trauern um Esther Bejarano. Am 10. Juli 2021 starb die Holocaust-Überlebende im Alter von 96 Jahren in Hamburg. Ihre Eltern wurden 1941 von den Nazis in Litauen umgebracht, sie selbst kam 1943 nach Auschwitz. Dort rettete ihr ein Platz im Mädchenorchester das Leben. Auch das KZ Ravensbrück überlebte sie. Auf dem sogenannten Todesmarsch gelang ihr die Flucht.

      Nach der Befreiung 1945 wanderte Esther Bejarano nach Israel aus, heiratete, bekam zwei Kinder. Zurück in Deutschland engagierte sie sich seit den 1970er-Jahren gegen Alt- und Neonazis, schrieb Bücher und trat als Künstlerin auf. Unermüdlich berichtete sie als Zeitzeugin in Schulen und bei Veranstaltungen von den Gräueln der Nazizeit. „Ihr müsst wissen, was passiert ist, damit so etwas nie wieder geschieht.“ Mehrfach war die Mitbegründerin des Auschwitz-Komitees und Ehrenvorsitzende der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) in Herten zu Gast. Zuletzt 2019, als sie in der Rosa-Parks-Schule aus ihrem Buch „Erinnerungen“ las. Gemeinsam mit ihrem Sohn Joram und Kutlu Yurtseven von der „Microphone Mafia“ ging es anschließend auf der Bühne weiter: Mit Liedern gegen Krieg, Hass und rechte Gewalt.

      „Wir sind froh, dass wir sie kennenlernen durften und sie Hertener Schüler*innen ihre bewegende Geschichte erzählt hat, sie war eine starke Frau, die bis zum Schluss kämpfte gegen das Vergessen, gegen Rassismus und Antisemitismus.“

      Weiteres zu Leben und Wirken von Esther Bejarano unter https://www.zeit-und-zweitzeugen.de/zeitzeugen/verfolgte/ und https://www.die-letzten-zeugen.de/Esther-Bejarano-1924-2021_index41.htm



      ZUM TOD VON ESTHER BEJARANO

      Die Mitarbeiterinnen von „Demokratie leben!“ trauern um Esther Bejarano. Am 10. Juli 2021 starb die Holocaust-Überlebende im Alter von 96 Jahren in Hamburg. Ihre Eltern wurden 1941 von den Nazis in Litauen umgebracht, sie selbst kam 1943 nach Auschwitz. Dort rettete ihr ein Platz im Mädchenorchester das Leben. Auch das KZ Ravensbrück überlebte sie. Auf dem sogenannten Todesmarsch gelang ihr die Flucht.

      Nach der Befreiung 1945 wanderte Esther Bejarano nach Israel aus, heiratete, bekam zwei Kinder. Zurück in Deutschland engagierte sie sich seit den 1970er-Jahren gegen Alt- und Neonazis, schrieb Bücher und trat als Künstlerin auf. Unermüdlich berichtete sie als Zeitzeugin in Schulen und bei Veranstaltungen von den Gräueln der Nazizeit. „Ihr müsst wissen, was passiert ist, damit so etwas nie wieder geschieht.“ Mehrfach war die Mitbegründerin des Auschwitz-Komitees und Ehrenvorsitzende der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) in Herten zu Gast. Zuletzt 2019, als sie in der Rosa-Parks-Schule aus ihrem Buch „Erinnerungen“ las. Gemeinsam mit ihrem Sohn Joram und Kutlu Yurtseven von der „Microphone Mafia“ ging es anschließend auf der Bühne weiter: Mit Liedern gegen Krieg, Hass und rechte Gewalt.

      „Wir sind froh, dass wir sie kennenlernen durften und sie Hertener Schüler*innen ihre bewegende Geschichte erzählt hat, sie war eine starke Frau, die bis zum Schluss kämpfte gegen das Vergessen, gegen Rassismus und Antisemitismus.“

      Weiteres zu Leben und Wirken von Esther Bejarano unter https://www.zeit-und-zweitzeugen.de/zeitzeugen/verfolgte/ und https://www.die-letzten-zeugen.de/Esther-Bejarano-1924-2021_index41.htm



    • Demokratie leben!:

      „WÄHLEN IST ENTSCHEIDEND“  –  EINE KAMPAGNE VON DEMOKRATIE LEBEN! ZUR BUNDESTAGSWAHL

      Anlässlich der Bundestagwahl am 26. September 2021 schlossen sich die lokalen Partnerschaften für Demokratie zu einer deutsch-landweiten Kampagne zusammen. Unter dem Motto „Wählen ist entscheidend“ riefen sie alle Bürger*innen auf, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Zum Einsatz kamen klassische Plakate, eine Social-Media-Kampagne auf Instagram und Facebook sowie die Grafik eines  „Entscheidungsbaums“, der alles Wissenswerte rund um die Bundestagswahl aufzeigte, um Unentschiedenen den Weg zur Wahl zu erleichtern. Dabei warb die Kampagne, die bewusst barrierearm gestaltet wurde, nicht für einzelne Parteien, sondern informierte über Wahlrecht, Beteiligung und Demokratie.

      Ergänzt wurde die Kampagne durch eine Vielzahl an kreativen und interaktiven Veranstaltungen vor Ort. Das Jugendforum und die Fach- und Koordinierungsstellen der lokalen Partnerschaft für Demokratie in Herten installierten großformatige Meshbanner im Stadtraum. Phönix Development gab hierfür den Bauzaun des geplanten neuen Herten Forums frei. Weitere Werbeflächen stellten der AWO-Kindergarten, die Diakonie, das Haus der Kulturen, das Jugendzentrum Nord, das Kaplan-Prassek-Heim der Pfarrei St. Antonius, das Projektbüro Hassel.Westerholt.Bertlich, die Waldritter und die VHS zur Verfügung. Unterstützt wurde die Kampagne von der Vestischen, welche die Werbung auf den Monitoren in allen ihren Bussen zeigte


      Demokratie leben!:

      „WÄHLEN IST ENTSCHEIDEND“  –  EINE KAMPAGNE VON DEMOKRATIE LEBEN! ZUR BUNDESTAGSWAHL

      Anlässlich der Bundestagwahl am 26. September 2021 schlossen sich die lokalen Partnerschaften für Demokratie zu einer deutsch-landweiten Kampagne zusammen. Unter dem Motto „Wählen ist entscheidend“ riefen sie alle Bürger*innen auf, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Zum Einsatz kamen klassische Plakate, eine Social-Media-Kampagne auf Instagram und Facebook sowie die Grafik eines  „Entscheidungsbaums“, der alles Wissenswerte rund um die Bundestagswahl aufzeigte, um Unentschiedenen den Weg zur Wahl zu erleichtern. Dabei warb die Kampagne, die bewusst barrierearm gestaltet wurde, nicht für einzelne Parteien, sondern informierte über Wahlrecht, Beteiligung und Demokratie.

      Ergänzt wurde die Kampagne durch eine Vielzahl an kreativen und interaktiven Veranstaltungen vor Ort. Das Jugendforum und die Fach- und Koordinierungsstellen der lokalen Partnerschaft für Demokratie in Herten installierten großformatige Meshbanner im Stadtraum. Phönix Development gab hierfür den Bauzaun des geplanten neuen Herten Forums frei. Weitere Werbeflächen stellten der AWO-Kindergarten, die Diakonie, das Haus der Kulturen, das Jugendzentrum Nord, das Kaplan-Prassek-Heim der Pfarrei St. Antonius, das Projektbüro Hassel.Westerholt.Bertlich, die Waldritter und die VHS zur Verfügung. Unterstützt wurde die Kampagne von der Vestischen, welche die Werbung auf den Monitoren in allen ihren Bussen zeigte


    • Jugendforum:

      KANDIDAT*INNEN FÜR DEN BUNDESTAG STANDEN JUGENDFORUM REDE UND ANTWORT

      Anfang August lud das Jugendforum von „Demokratie leben!“ alle Bundestagskandidat*innen im Wahlkreis Recklinghausen (122) zu einem Interview ein. Die einstündigen Interviews wurden einzeln geführt, der Fragenkatalog war identisch. Für Michelle Balant vom Jugendforum war es wichtig, „die Kandidat*innen und deren Ansichten auch zu jugendspezifischen Themen kennenzulernen, um am 26. September eine Wahl treffen zu können.“ Die Interviews wurden aufgezeichnet und im Kultur- und Bildungskanal der Stadt Herten veröffentlicht. Zu den Interviews geht es hier .


      Jugendforum:

      KANDIDAT*INNEN FÜR DEN BUNDESTAG STANDEN JUGENDFORUM REDE UND ANTWORT

      Anfang August lud das Jugendforum von „Demokratie leben!“ alle Bundestagskandidat*innen im Wahlkreis Recklinghausen (122) zu einem Interview ein. Die einstündigen Interviews wurden einzeln geführt, der Fragenkatalog war identisch. Für Michelle Balant vom Jugendforum war es wichtig, „die Kandidat*innen und deren Ansichten auch zu jugendspezifischen Themen kennenzulernen, um am 26. September eine Wahl treffen zu können.“ Die Interviews wurden aufgezeichnet und im Kultur- und Bildungskanal der Stadt Herten veröffentlicht. Zu den Interviews geht es hier .


    • GEDENKEN ZUM ANTIKRIEGSTAG

      Anlässlich des Antikriegstags am 1. September luden der Deutsche Gewerk-schaftsbund, das Bündnis „Herten ist bunt“ und die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Herten zu einer Gedenkveranstaltung ein. Veranstaltungsort war die Stele „Sagt Nein!“ an der Maschinenhalle der ehemaligen Zeche Scherlebeck. Nach Grußworten von Hertens Bürgermeister Matthias Müller und Thomas Prinz, dem Vorsitzen-den des DGB Herten, erinnerten die Veranstalter*innen mit Gedichten und Musik an die Gräuel des 2. Weltkriegs, die es für immer zu verhindern gilt. 


      GEDENKEN ZUM ANTIKRIEGSTAG

      Anlässlich des Antikriegstags am 1. September luden der Deutsche Gewerk-schaftsbund, das Bündnis „Herten ist bunt“ und die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Herten zu einer Gedenkveranstaltung ein. Veranstaltungsort war die Stele „Sagt Nein!“ an der Maschinenhalle der ehemaligen Zeche Scherlebeck. Nach Grußworten von Hertens Bürgermeister Matthias Müller und Thomas Prinz, dem Vorsitzen-den des DGB Herten, erinnerten die Veranstalter*innen mit Gedichten und Musik an die Gräuel des 2. Weltkriegs, die es für immer zu verhindern gilt. 


    • Jugendforum:

      INTERNATIONALER TAG DER DEMOKRATIE IN HERTEN

      2007 wurde der 15. September von der Generalversammlung der Vereinten Nationen zum Internationalen Tag der Demokratie erklärt. Das Ziel des Tages sind die Förderung und Verteidigung der Grundsätze der Demokratie. Aus diesem Anlass stellten Mitglieder des Jugendforums von „Demokratie leben!“ Hertens Bürgermeister Matthias Müller einige Fragen. Zum Interview geht es hier .

      Am selben Tag führte die Partnerschaft für Demokratie in Herten einen Demokratie-Workshop in der Rosa Parks Schule mit zwei elften Klassen durch. Die Leiterinnen der beiden Koordinierungs- und Fachstellen und Andrea Müller (Supervisor, Coach sowie Rechtsextremismus- und Rassismus-Experte) tauschten sich gemeinsam mit den Schüler*innen über die Grundlagen der Demokratie aus und besprachen die Geschichte unseres Grundgesetzes und der Menschenrechte. Über Fragen wie z. B. „Bist Du ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft?“ und „Sollten Frauen im Fußball genauso viel wie Männer verdienen?“ wurde ausgiebig diskutiert.


      Jugendforum:

      INTERNATIONALER TAG DER DEMOKRATIE IN HERTEN

      2007 wurde der 15. September von der Generalversammlung der Vereinten Nationen zum Internationalen Tag der Demokratie erklärt. Das Ziel des Tages sind die Förderung und Verteidigung der Grundsätze der Demokratie. Aus diesem Anlass stellten Mitglieder des Jugendforums von „Demokratie leben!“ Hertens Bürgermeister Matthias Müller einige Fragen. Zum Interview geht es hier .

      Am selben Tag führte die Partnerschaft für Demokratie in Herten einen Demokratie-Workshop in der Rosa Parks Schule mit zwei elften Klassen durch. Die Leiterinnen der beiden Koordinierungs- und Fachstellen und Andrea Müller (Supervisor, Coach sowie Rechtsextremismus- und Rassismus-Experte) tauschten sich gemeinsam mit den Schüler*innen über die Grundlagen der Demokratie aus und besprachen die Geschichte unseres Grundgesetzes und der Menschenrechte. Über Fragen wie z. B. „Bist Du ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft?“ und „Sollten Frauen im Fußball genauso viel wie Männer verdienen?“ wurde ausgiebig diskutiert.


    • Runder Tisch gegen Rassismus und für Demokratie und Demokratie leben!:

      INTERKULTURELLE WOCHE IN HERTEN

      „Offen geht“ hieß in diesem Jahr das Motto der Interkulturellen Woche, die vom  25. September bis 2. Oktober 2021 bundesweit stattfand. Im Mittelpunkt der Veranstaltungen in Herten stand die Solidarität mit den Menschen in Afghanistan. Den Anfang machte am 28. September 2021 der Film „Drachenläufer“, eine Geschichte über Kindheit und Freundschaft in Afghanistan. Veranstaltungsort war die St.-Josef-Kirche in Herten-Süd. Eine Wiederholung gab es am 30. September im Kreativ.Kampus in der Ewaldstraße. Abschluss der Woche war am
      1. Oktober 2021 eine Menschenkette durch die Innenstadt als Zeichen für mehr Menschlichkeit und Toleranz. Während der Veranstaltung, an der 200 Hertener*innen teilnahmen, wurden Spendengelder für die besonders unter der Unterdrückung leidenden Frauen in Afghanistan gesammelt. Der Erlös von 377 Euro ging an die Frauenrechts- und Hilfsorganisation medica mondiale e. V.


      Runder Tisch gegen Rassismus und für Demokratie und Demokratie leben!:

      INTERKULTURELLE WOCHE IN HERTEN

      „Offen geht“ hieß in diesem Jahr das Motto der Interkulturellen Woche, die vom  25. September bis 2. Oktober 2021 bundesweit stattfand. Im Mittelpunkt der Veranstaltungen in Herten stand die Solidarität mit den Menschen in Afghanistan. Den Anfang machte am 28. September 2021 der Film „Drachenläufer“, eine Geschichte über Kindheit und Freundschaft in Afghanistan. Veranstaltungsort war die St.-Josef-Kirche in Herten-Süd. Eine Wiederholung gab es am 30. September im Kreativ.Kampus in der Ewaldstraße. Abschluss der Woche war am
      1. Oktober 2021 eine Menschenkette durch die Innenstadt als Zeichen für mehr Menschlichkeit und Toleranz. Während der Veranstaltung, an der 200 Hertener*innen teilnahmen, wurden Spendengelder für die besonders unter der Unterdrückung leidenden Frauen in Afghanistan gesammelt. Der Erlös von 377 Euro ging an die Frauenrechts- und Hilfsorganisation medica mondiale e. V.


    • Vest erleben, VHS, Demokratie leben!:

      HERTENER GESPRÄCHE – DEMOKRATIE LEBEN: LOKAL, GLOBAL, JUNG UND ENGAGIERT
      Ein Jahr nach der Kommunalwahl – ein Gespräch mit Bürgermeister Matthias Müller

      Ab sofort finden die renommierten „Hertener Gespräche“ als Kooperation von „Vest erleben“, VHS und dem Bundesprojekt „Demokratie leben!“ statt. Wichtige Themen zu Demokratie und Gesellschaft werden drei Mal im Jahr an drei unterschiedlichen Orten mit drei Schwerpunkten vorgestellt. Den Anfang machte am 4. Oktober 2021 ein Gespräch mit Bürgermeister Matthias Müller. Welche erste Bilanz ist ein Jahr nach der Kommunalwahl zu ziehen? Was hat sich verändert? Was war anders als die Vorstellung beim Start? Die Veranstaltung wurde moderiert von Stefan Prott (Vest erleben) und Gabi Trapp (VHS).

      Die Reihe wird unterstützt durch den rdn-Verlag, die Sparkasse Vest Recklinghausen und „Demokratie leben!“


      Vest erleben, VHS, Demokratie leben!:

      HERTENER GESPRÄCHE – DEMOKRATIE LEBEN: LOKAL, GLOBAL, JUNG UND ENGAGIERT
      Ein Jahr nach der Kommunalwahl – ein Gespräch mit Bürgermeister Matthias Müller

      Ab sofort finden die renommierten „Hertener Gespräche“ als Kooperation von „Vest erleben“, VHS und dem Bundesprojekt „Demokratie leben!“ statt. Wichtige Themen zu Demokratie und Gesellschaft werden drei Mal im Jahr an drei unterschiedlichen Orten mit drei Schwerpunkten vorgestellt. Den Anfang machte am 4. Oktober 2021 ein Gespräch mit Bürgermeister Matthias Müller. Welche erste Bilanz ist ein Jahr nach der Kommunalwahl zu ziehen? Was hat sich verändert? Was war anders als die Vorstellung beim Start? Die Veranstaltung wurde moderiert von Stefan Prott (Vest erleben) und Gabi Trapp (VHS).

      Die Reihe wird unterstützt durch den rdn-Verlag, die Sparkasse Vest Recklinghausen und „Demokratie leben!“


    • Integrationsagenturen im Haus der Kulturen, Waldritter e. V.:

      AUSSTELLUNG ERINNERTE AN OPPFER RECHTER GEWALT

      Vom 2. bis zum 29. Dezember 2021 wurde im Demokratiefenster die Ausstellung „Opfer rechter Gewalt seit 1900 in Deutschland“ gezeigt. Die Wanderausstellung, die von der Künstlerin Rebecca Forner gestaltet wurde, porträtiert Menschen, die getötet wurden, weil für sie im rechten Weltbild der Täter*innen kein Platz war; manche, weil sie den Mut hatten, Naziparolen zu widersprechen. Von vielen Toten wurde nie ein Foto veröffentlicht, von manchen nicht einmal der Name. Mit der Ausstellung setzten die Initiatoren des Demokratiefensters ein Zeichen gegen das Verdrängen und Relativieren von rechter Gewalt. Die Ausstellung war ein Kooperationsprojekt der Integrationsagenturen im Haus der Kulturen und der Waldritter e. V. Sie wurde unterstützt von „Demokratie leben!“

      Foto © Kathrin Wolf


      Integrationsagenturen im Haus der Kulturen, Waldritter e. V.:

      AUSSTELLUNG ERINNERTE AN OPPFER RECHTER GEWALT

      Vom 2. bis zum 29. Dezember 2021 wurde im Demokratiefenster die Ausstellung „Opfer rechter Gewalt seit 1900 in Deutschland“ gezeigt. Die Wanderausstellung, die von der Künstlerin Rebecca Forner gestaltet wurde, porträtiert Menschen, die getötet wurden, weil für sie im rechten Weltbild der Täter*innen kein Platz war; manche, weil sie den Mut hatten, Naziparolen zu widersprechen. Von vielen Toten wurde nie ein Foto veröffentlicht, von manchen nicht einmal der Name. Mit der Ausstellung setzten die Initiatoren des Demokratiefensters ein Zeichen gegen das Verdrängen und Relativieren von rechter Gewalt. Die Ausstellung war ein Kooperationsprojekt der Integrationsagenturen im Haus der Kulturen und der Waldritter e. V. Sie wurde unterstützt von „Demokratie leben!“

      Foto © Kathrin Wolf