• Archiv 2020

      Archiv 2020


    • Gleichstellungsbeauftragte Stadt Herten, Demokratie leben!, aktive Frauen Lenkungskreis Gleichstellung:
      ONE BILLION RISING: TANZEN GEGEN GEWALT
      14.02.2020

      Zum weltweiten Aktionstag „One Billion Rising“ versammelten sich am Valentinstag mehr als 100 Hertener*innen auf dem Rathausvorplatz. Laut und mit viel kreativer Energie setzten sie ein Zeichen gegen die Gewalt an Frauen und Mädchen. Zum Auftakt gab es  verschiedene Mitmachangebote wie Action Painting oder eine Fotoaktion. Dazu trommelten die „PaUmPaPas“. Höhepunkt der Veranstaltung unter der Schirmherrschaft von Jutta Haug (Vorsitzende der Hertener Bürgerstiftung) war ein Tanz-Flashmob zu dem Song „Break the chain“ („Sprenge die Kette“).


      Gleichstellungsbeauftragte Stadt Herten, Demokratie leben!, aktive Frauen Lenkungskreis Gleichstellung:
      ONE BILLION RISING: TANZEN GEGEN GEWALT
      14.02.2020

      Zum weltweiten Aktionstag „One Billion Rising“ versammelten sich am Valentinstag mehr als 100 Hertener*innen auf dem Rathausvorplatz. Laut und mit viel kreativer Energie setzten sie ein Zeichen gegen die Gewalt an Frauen und Mädchen. Zum Auftakt gab es  verschiedene Mitmachangebote wie Action Painting oder eine Fotoaktion. Dazu trommelten die „PaUmPaPas“. Höhepunkt der Veranstaltung unter der Schirmherrschaft von Jutta Haug (Vorsitzende der Hertener Bürgerstiftung) war ein Tanz-Flashmob zu dem Song „Break the chain“ („Sprenge die Kette“).


    • Ev. Familientzentrum Kuckucksnest:
      ERZIEHUNG PRÄGT GESINNUNG – DISKUSSION MIT HERBERT RENZ-POLSTER
      26.08.2020

      22 Hertener Erzieher*innen trafen sich am 26. August zu einem digitalen Austausch mit Dr. Herbert Renz-Polster.  Wie kaum ein anderer hat der renommierte Kinderarzt die deutsche Erziehungsdebatte der letzten Jahren geprägt. In seinem 2019 erschienenen Buch „Erziehung prägt Gesinnung“ stellt er eine Frage von höchster gesellschaftlicher Brisanz: Wie kommen politische Haltungen in die Köpfe von Kindern? Schwerpunkt der Diskussion, die von Julia Borries vom Kirchenkreis Recklinghausen moderiert wurde, war der Stellenwert von Wertschätzung, Anerkennung und Selbstreflexion  in der Arbeit mit Kindern. Wer ein Klima der Angst und Abhängigkeit schaffe, lege die Grundlagen für mangelnde Lebensfreude und eine spätere Anfälligkeit für populistische Botschaften.


      Ev. Familientzentrum Kuckucksnest:
      ERZIEHUNG PRÄGT GESINNUNG – DISKUSSION MIT HERBERT RENZ-POLSTER
      26.08.2020

      22 Hertener Erzieher*innen trafen sich am 26. August zu einem digitalen Austausch mit Dr. Herbert Renz-Polster.  Wie kaum ein anderer hat der renommierte Kinderarzt die deutsche Erziehungsdebatte der letzten Jahren geprägt. In seinem 2019 erschienenen Buch „Erziehung prägt Gesinnung“ stellt er eine Frage von höchster gesellschaftlicher Brisanz: Wie kommen politische Haltungen in die Köpfe von Kindern? Schwerpunkt der Diskussion, die von Julia Borries vom Kirchenkreis Recklinghausen moderiert wurde, war der Stellenwert von Wertschätzung, Anerkennung und Selbstreflexion  in der Arbeit mit Kindern. Wer ein Klima der Angst und Abhängigkeit schaffe, lege die Grundlagen für mangelnde Lebensfreude und eine spätere Anfälligkeit für populistische Botschaften.


    • Lokale Patnerschaften für Demokratie in der Region:
      ERSTES MAL – ERSTE WAHL: EINE PLAKATAKTION FÜR JUNGWÄHLER*INNEN
      August/September 2020

      Viele junge Menschen in NRW konnten am 13. September 2020 das erste Mal wählen. Aus diesem Anlass entwickelte ein breites Bündnis lokaler Partnerschaften für Demokratie aus dem Bundesprojekt „Demokratie leben!“ eine besondere Plakataktion. Mit einprägsamen Sätzen wie „Setz‘ ein Zeichen gegen rechts“ oder „So laut war deine Stimme noch nie“ wurden Jugendliche aufgefordert, bei der Kommunalwahl ihre Stimme abzugeben.

      Die Plakate gingen an Schulen, Initiativen, Kirchengemeinden und Jugendzentren. Im Kreis Recklinghausen unterstützte die Vestische Straßenbahnen GmbH die Aktion. Sie zeigte die Wahlwerbung kostenlos in ihren Bussen. Veranstaltungen, Social-Media-Auftritte, Filme und QR-Codes mit Informationen zum Herunterladen ergänzten die Kampagne. „Alle, die wählen dürfen, sollten dieses Privileg nutzen. Nicht überall auf der Welt sind faire, freie und geheime Wahlen üblich. Demokratie ist eine Errungenschaft,“ stellte das Bündnis klar.

       Foto © Daniela Franken-Vahrenholt

      Hier geht's zu den Plakaten eins, zwei und drei .


      Lokale Patnerschaften für Demokratie in der Region:
      ERSTES MAL – ERSTE WAHL: EINE PLAKATAKTION FÜR JUNGWÄHLER*INNEN
      August/September 2020

      Viele junge Menschen in NRW konnten am 13. September 2020 das erste Mal wählen. Aus diesem Anlass entwickelte ein breites Bündnis lokaler Partnerschaften für Demokratie aus dem Bundesprojekt „Demokratie leben!“ eine besondere Plakataktion. Mit einprägsamen Sätzen wie „Setz‘ ein Zeichen gegen rechts“ oder „So laut war deine Stimme noch nie“ wurden Jugendliche aufgefordert, bei der Kommunalwahl ihre Stimme abzugeben.

      Die Plakate gingen an Schulen, Initiativen, Kirchengemeinden und Jugendzentren. Im Kreis Recklinghausen unterstützte die Vestische Straßenbahnen GmbH die Aktion. Sie zeigte die Wahlwerbung kostenlos in ihren Bussen. Veranstaltungen, Social-Media-Auftritte, Filme und QR-Codes mit Informationen zum Herunterladen ergänzten die Kampagne. „Alle, die wählen dürfen, sollten dieses Privileg nutzen. Nicht überall auf der Welt sind faire, freie und geheime Wahlen üblich. Demokratie ist eine Errungenschaft,“ stellte das Bündnis klar.

       Foto © Daniela Franken-Vahrenholt

      Hier geht's zu den Plakaten eins, zwei und drei .


    • ANTIKRIEGSTAG: NEUE GEDENKPLATTE ERINNERT AN ALBERT LANGER
      01.09.2020

      Am 1. September wurde in Herten eine weitere Gedenkplatte für Verfolgte und Ermordete des Naziregimes verlegt. Die Tafel vor dem Wohnhaus Ewaldstr. 105 erinnert an den 1940 im KZ Dachau gestorbenen Albert Langer. Langer wurde am 18. April 1906 als siebtes Kind von Metzgermeister Franz Langer und dessen Frau Julia in Herten-Süd geboren. 1938 wurde er zur „Deutschen Arbeitsfront“ verpflichtet und war mit zeitweise 500.000 Arbeitern am Bau des 630 km langen Westwalls beteiligt. Weil er in einem Gasthaus angeblich Details dieses ehrgeizigen Nazi-Projekts verraten habe, wurde Langer wegen Landesverrats verhaftet. Trotz Einstellung des Verfahrens kam er nie wieder frei. Siehe auch Hertener Allgemeine vom 2.9.2020.


      ANTIKRIEGSTAG: NEUE GEDENKPLATTE ERINNERT AN ALBERT LANGER
      01.09.2020

      Am 1. September wurde in Herten eine weitere Gedenkplatte für Verfolgte und Ermordete des Naziregimes verlegt. Die Tafel vor dem Wohnhaus Ewaldstr. 105 erinnert an den 1940 im KZ Dachau gestorbenen Albert Langer. Langer wurde am 18. April 1906 als siebtes Kind von Metzgermeister Franz Langer und dessen Frau Julia in Herten-Süd geboren. 1938 wurde er zur „Deutschen Arbeitsfront“ verpflichtet und war mit zeitweise 500.000 Arbeitern am Bau des 630 km langen Westwalls beteiligt. Weil er in einem Gasthaus angeblich Details dieses ehrgeizigen Nazi-Projekts verraten habe, wurde Langer wegen Landesverrats verhaftet. Trotz Einstellung des Verfahrens kam er nie wieder frei. Siehe auch Hertener Allgemeine vom 2.9.2020.


    • Runder Tisch gegen Rassismus und für Demokratie:
      INTERKULTURELLE WOCHE IN HERTEN
      27.09.– 04.10.2020

      „Zusammen leben, zusammen wachsen‘‘ lautete das Motto der bundesweiten Interkulturellen Woche, die vom 27. September bis 4. Oktober 2020 auch in Herten stattfand. Mitglieder des Runden Tisches gegen Rassismus und für Demokratie luden an einem Stand zu Informationsaustausch und Gesprächen ein. Im Mittelpunkt standen die Hertener Erklärung „Herten zeigt Haltung“, die Situation der Menschen im Flüchtlingslager Moria und die Seenotrettung. Schüler*innen der Aktion „Stadt ohne Rassismus“ überreichten Bürgermeister Fred Toplak die „Hertener Vereinbarung“. Zum Abschluss der Woche formierten sich rund 150 Bürger*innen unter dem Titel „Herten gegen Gewalt – Herten für Menschlichkeit“ zu einer Menschenkette quer durch die Innenstadt.


      Runder Tisch gegen Rassismus und für Demokratie:
      INTERKULTURELLE WOCHE IN HERTEN
      27.09.– 04.10.2020

      „Zusammen leben, zusammen wachsen‘‘ lautete das Motto der bundesweiten Interkulturellen Woche, die vom 27. September bis 4. Oktober 2020 auch in Herten stattfand. Mitglieder des Runden Tisches gegen Rassismus und für Demokratie luden an einem Stand zu Informationsaustausch und Gesprächen ein. Im Mittelpunkt standen die Hertener Erklärung „Herten zeigt Haltung“, die Situation der Menschen im Flüchtlingslager Moria und die Seenotrettung. Schüler*innen der Aktion „Stadt ohne Rassismus“ überreichten Bürgermeister Fred Toplak die „Hertener Vereinbarung“. Zum Abschluss der Woche formierten sich rund 150 Bürger*innen unter dem Titel „Herten gegen Gewalt – Herten für Menschlichkeit“ zu einer Menschenkette quer durch die Innenstadt.


    • ERINNERUNG AN DIE REICHSPOGROMNACHT
      08.11.2020

      2020 jährte sich die Reichspogromnacht zum 82. Mal. In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 plünderten und zerstörten die Nationalsozialisten im ganzen Land Geschäfte, Wohnungen und Gotteshäuser jüdischer Mitbürger*innen. Tausende Juden wurden misshandelt, verhaftet oder getötet. Seit Jahren finden in Herten Gedenkveranstaltungen statt, die in diesem Jahr coronabedingt leider ausfallen mussten. Stellvertretend für alle Hertener*innen hielten am Sonntagnachmittag Peter Kitzol-Kohn, Vorstandsmitglied der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit im Kreis Recklinghausen, und Bürgermeister Matthias Müller ein kleines Gedenken ab. An der Gedenkplatte der jüdischen Familie Leyde in der Richterstraße zündeten sie eine Kerze an und legten Blumen nieder.


      ERINNERUNG AN DIE REICHSPOGROMNACHT
      08.11.2020

      2020 jährte sich die Reichspogromnacht zum 82. Mal. In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 plünderten und zerstörten die Nationalsozialisten im ganzen Land Geschäfte, Wohnungen und Gotteshäuser jüdischer Mitbürger*innen. Tausende Juden wurden misshandelt, verhaftet oder getötet. Seit Jahren finden in Herten Gedenkveranstaltungen statt, die in diesem Jahr coronabedingt leider ausfallen mussten. Stellvertretend für alle Hertener*innen hielten am Sonntagnachmittag Peter Kitzol-Kohn, Vorstandsmitglied der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit im Kreis Recklinghausen, und Bürgermeister Matthias Müller ein kleines Gedenken ab. An der Gedenkplatte der jüdischen Familie Leyde in der Richterstraße zündeten sie eine Kerze an und legten Blumen nieder.