• Aktuelles & Termine

      Aktuelles & Termine

    • SERIE MIT ZEHN POSTKARTEN ERINNERT AN BESONDERE TAGE UND EREIGNISSE

      Es braucht eigentliche keinen Anlass, um unsere Demokratie zu feiern. Aber es gibt Themen und Tage, denen die lokale Partnerschaft für Demokratie in Herten besondere Beachtung schenkt. Hierzu haben wir eine Serie von zehn Postkarten drucken lassen. Die Illustrationen stammen von Stefanie Levers, das Konzept ist von Ingo J. W. Karkhof. 

      Die Karten werden wir nach und nach an dieser Stelle ver-öffentlichen. Im Moment zu sehen ist die Postkarte zum Antikriegstag am 1. September 2022.

      Eine Übersicht über alle Gedenkkarten finden Sie hier . Der Kartensatz ist kostenlos bei den beiden Koordinierungs- und Fachstellen im Haus der Kulturen und in der VHS Herten erhältlich.

      Demokratie ist so vielfältig wie das Leben selbst.

      SERIE MIT ZEHN POSTKARTEN ERINNERT AN BESONDERE TAGE UND EREIGNISSE

      Es braucht eigentliche keinen Anlass, um unsere Demokratie zu feiern. Aber es gibt Themen und Tage, denen die lokale Partnerschaft für Demokratie in Herten besondere Beachtung schenkt. Hierzu haben wir eine Serie von zehn Postkarten drucken lassen. Die Illustrationen stammen von Stefanie Levers, das Konzept ist von Ingo J. W. Karkhof. 

      Die Karten werden wir nach und nach an dieser Stelle ver-öffentlichen. Im Moment zu sehen ist die Postkarte zum Antikriegstag am 1. September 2022.

      Eine Übersicht über alle Gedenkkarten finden Sie hier . Der Kartensatz ist kostenlos bei den beiden Koordinierungs- und Fachstellen im Haus der Kulturen und in der VHS Herten erhältlich.

      Demokratie ist so vielfältig wie das Leben selbst.


    • NÄCHSTE DEMOKRATIEKONFERENZ AM 26. SEPTEMBER 2022

      Der Termin für die nächste Demokratiekonferenz steht fest. Diese findet am 26. September 2022 von 18 bis 20.30 Uhr im Glashaus Herten statt. Zur zweiten Konferenz wird voraussichtlich für den 7. November 2022 eingeladen. Genauere Informationen folgen Ende August/Anfang September.

      Im Mittelpunkt der Veranstaltungen steht die „Hertener Erklärung“. Wir stellen uns gemeinsam den Fragen „Was ist bisher geschehen?“ und „Wie geht es weiter?“ Wir freuen uns auf Ihre Perspektiven, wertschätzende Gespräche und Ihre Meinungen.

      Bei Fragen und gerne auch für Anregungen wenden Sie sich bitte an die Projektverantwortlichen, Daniela Franken-Vahrenholt, E-Mail: d.vahrenholt@haus-der-kulturen.de und Tel. (0 23 66) 1807‑13 oder Sabine Weißenberg, E-Mail: s.weissenberg@herten.de und Tel. (0 23 66) 303-541.



      NÄCHSTE DEMOKRATIEKONFERENZ AM 26. SEPTEMBER 2022

      Der Termin für die nächste Demokratiekonferenz steht fest. Diese findet am 26. September 2022 von 18 bis 20.30 Uhr im Glashaus Herten statt. Zur zweiten Konferenz wird voraussichtlich für den 7. November 2022 eingeladen. Genauere Informationen folgen Ende August/Anfang September.

      Im Mittelpunkt der Veranstaltungen steht die „Hertener Erklärung“. Wir stellen uns gemeinsam den Fragen „Was ist bisher geschehen?“ und „Wie geht es weiter?“ Wir freuen uns auf Ihre Perspektiven, wertschätzende Gespräche und Ihre Meinungen.

      Bei Fragen und gerne auch für Anregungen wenden Sie sich bitte an die Projektverantwortlichen, Daniela Franken-Vahrenholt, E-Mail: d.vahrenholt@haus-der-kulturen.de und Tel. (0 23 66) 1807‑13 oder Sabine Weißenberg, E-Mail: s.weissenberg@herten.de und Tel. (0 23 66) 303-541.



    • LYDIA GAWRILOWA – ZUR ARBEIT GEZWUNGEN
      Eine Ausstellung im Demokratiefenster

      Vom 24. Mai 2022 bis zum 24. Juni 2022 war im Demokratiefenster die Ausstellung "Lydia Gawrilowa - Zur Arbeit gezwungen" zu sehen. Veranstalter*innen waren die "Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Herten", "Pax Christi" und "Herten ist bunt". Gawrilowa war als 18-Jährige im Juni 1942 aus Tanganrog in Russland nach Herten gekommen. In der Kohlenwäsche auf der Zeche Schlägel & Eisen und der Ziegeleifabrik in Disteln musste sie Zwangsarbeit leisten. Ihre Erinnerungen hat sie in einem Buch fest-gehalten. Viele interessierte Hertener*innen kamen zur Eröffnung ins Glashaus, bei der Auszüge aus ihrem Buch gelesen wurde. Zum Abschluss der Ausstellung fand am 26. Juni 2022 in der Schwarzkaue der ehemaligen Zeche Schlägel & Eisen in der Westerholter Straße eine literarische Matinee umrahmt von Musik statt.

      Das Projekt wurde gefördert von „Demokratie leben!“


      LYDIA GAWRILOWA – ZUR ARBEIT GEZWUNGEN
      Eine Ausstellung im Demokratiefenster

      Vom 24. Mai 2022 bis zum 24. Juni 2022 war im Demokratiefenster die Ausstellung "Lydia Gawrilowa - Zur Arbeit gezwungen" zu sehen. Veranstalter*innen waren die "Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Herten", "Pax Christi" und "Herten ist bunt". Gawrilowa war als 18-Jährige im Juni 1942 aus Tanganrog in Russland nach Herten gekommen. In der Kohlenwäsche auf der Zeche Schlägel & Eisen und der Ziegeleifabrik in Disteln musste sie Zwangsarbeit leisten. Ihre Erinnerungen hat sie in einem Buch fest-gehalten. Viele interessierte Hertener*innen kamen zur Eröffnung ins Glashaus, bei der Auszüge aus ihrem Buch gelesen wurde. Zum Abschluss der Ausstellung fand am 26. Juni 2022 in der Schwarzkaue der ehemaligen Zeche Schlägel & Eisen in der Westerholter Straße eine literarische Matinee umrahmt von Musik statt.

      Das Projekt wurde gefördert von „Demokratie leben!“


    • TACKE, JANKE UND CADER. EINE KOMÖDIE ÜBER RELIGIÖSE INTOLERANZ

      Am 25. Juni 2022 wurde im Siebenbürger Haus der Jugend die Komödie „Tacke, Janke und Cader“ gezeigt. Das Theaterstück von Victor Ion Popa wurde erstmals 1932 in Rumänien aufgeführt. Im Mittelpunkt stehen die Reibereien zwischen dem Christen Tacke und dem Juden Janke. Die Liebe ihrer Kinder zueinander droht an der Intoleranz der Eltern gegenüber der jeweils anderen Religion zu scheitern. Mit einer List kann der Moslem Cader den Disput schließlich schlichten. 

      Das Projekt wurde gefördert von „Demokratie leben!“


      TACKE, JANKE UND CADER. EINE KOMÖDIE ÜBER RELIGIÖSE INTOLERANZ

      Am 25. Juni 2022 wurde im Siebenbürger Haus der Jugend die Komödie „Tacke, Janke und Cader“ gezeigt. Das Theaterstück von Victor Ion Popa wurde erstmals 1932 in Rumänien aufgeführt. Im Mittelpunkt stehen die Reibereien zwischen dem Christen Tacke und dem Juden Janke. Die Liebe ihrer Kinder zueinander droht an der Intoleranz der Eltern gegenüber der jeweils anderen Religion zu scheitern. Mit einer List kann der Moslem Cader den Disput schließlich schlichten. 

      Das Projekt wurde gefördert von „Demokratie leben!“


    • EINE BANK FÜR DEMOKRATIE UND VIELFALT

      Der Integrationsrat der Stadt Herten startete am 11. April 2022 eine ganz besondere Aktion. Vor dem Rathaus wurde die „Wanderbank“ aufgestellt. Die Bemalung der Bank in den Regenbogenfarben steht für Demokratie, Toleranz und Vielfalt. Schwarze und braune Farbe finden keine Beachtung. In großen Buchstaben trägt sie außerdem den Hinweis „Kein Platz für Rassismus“.  Rund drei Monate lang setzt die Bank mitten im Zentrum der Stadt ein sichtbares Zeichen für ein friedliches Miteinander. Anschließend wandert sie in weitere Stadtteile. 

      Die Aktion wird gefördert von „Demokratie leben!“


      EINE BANK FÜR DEMOKRATIE UND VIELFALT

      Der Integrationsrat der Stadt Herten startete am 11. April 2022 eine ganz besondere Aktion. Vor dem Rathaus wurde die „Wanderbank“ aufgestellt. Die Bemalung der Bank in den Regenbogenfarben steht für Demokratie, Toleranz und Vielfalt. Schwarze und braune Farbe finden keine Beachtung. In großen Buchstaben trägt sie außerdem den Hinweis „Kein Platz für Rassismus“.  Rund drei Monate lang setzt die Bank mitten im Zentrum der Stadt ein sichtbares Zeichen für ein friedliches Miteinander. Anschließend wandert sie in weitere Stadtteile. 

      Die Aktion wird gefördert von „Demokratie leben!“


    • FESTJAHR „1700 JAHRE JÜDISCHES LEBEN IN DEUTSCHLAND“ WIRD VERLÄNGERT 

      Das Festjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“, das im Januar 2021 von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eröffnet wurde, wird bis zum 31. Juli 2022 verlängert. Ziel des Festjahres ist es, ein lebendiges, vielfältiges jüdisches Leben in Deutschland zu feiern, die lange und wechselvolle Geschichte der Jüdinnen und Juden in Deutschland darzustellen und dem erstarkenden Antisemitismus etwas entgegenzusetzen. Die lokale Partnerschaft für Demokratie in Herten beteiligte sich mit verschiedenen Bildungs- und Kulturangeboten. Eine Übersicht finden Sie im Archiv 2021 und 2022. Aktuelle Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben.


      FESTJAHR „1700 JAHRE JÜDISCHES LEBEN IN DEUTSCHLAND“ WIRD VERLÄNGERT 

      Das Festjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“, das im Januar 2021 von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eröffnet wurde, wird bis zum 31. Juli 2022 verlängert. Ziel des Festjahres ist es, ein lebendiges, vielfältiges jüdisches Leben in Deutschland zu feiern, die lange und wechselvolle Geschichte der Jüdinnen und Juden in Deutschland darzustellen und dem erstarkenden Antisemitismus etwas entgegenzusetzen. Die lokale Partnerschaft für Demokratie in Herten beteiligte sich mit verschiedenen Bildungs- und Kulturangeboten. Eine Übersicht finden Sie im Archiv 2021 und 2022. Aktuelle Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben.


    • „HALTUNG ZEIGEN“ GEGEN RASSISMUS

      Vom 14. bis 27. März 2022 fanden die UN-Wochen gegen Rassismus statt. „Haltung zeigen“ hieß das Motto und war gleichzeitig ein Aufruf, sich an den Aktionen gegen Ausgrenzung und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit zu beteiligen. Zahlreiche Aktionen und Veranstaltungen fanden auch in Herten statt. Eine Auswahl finden Sie im Anschluss.


      „HALTUNG ZEIGEN“ GEGEN RASSISMUS

      Vom 14. bis 27. März 2022 fanden die UN-Wochen gegen Rassismus statt. „Haltung zeigen“ hieß das Motto und war gleichzeitig ein Aufruf, sich an den Aktionen gegen Ausgrenzung und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit zu beteiligen. Zahlreiche Aktionen und Veranstaltungen fanden auch in Herten statt. Eine Auswahl finden Sie im Anschluss.

    • AKTION MIT INFOTISCH GEGEN RASSISMUS UND DISKRIMINIERUNG 

      Am 25. März 2022 lud der „Runde Tisch gegen Rassismus und für Demokratie“ zu einem Aktionsvormittag vor dem Hertener Glashaus ein. Vertreter*innen des Runden Tisches waren vor Ort, um mit Bürger*innen ins Ge-spräch zu kommen und über die vielfältigen Aspekte von (Alltags)-Rassismus zu informieren. Mit einer ungewöhn-lichen Kunstaktion sprachen sich rund 150 Schüler*innen der weiterführenden Schulen gegen Rassismus, Intoleranz und Ausgrenzung aus. Ihre Gedanken hierzu hatten sie auf fantasievoll gestalteten Figuren aus Pappe festgehalten, die sie in der Fußgängerzone präsentierten. Gleichzeitig sammelten sie 300 Unterschriften für die Hertener Erklärung  Herten zeigt Haltung . An der Kunstaktion beteiligten sich viele weitere Vereine und Institutionen, wie z. B. der Falkentreff, das Jugendzentrum Nord, die CreativWerkstatt, die Blaue Moschee und das Frauencafé vom Haus der Kulturen.

      Die Veranstaltung war eine Kooperation des „Runden Tisches gegen Rassismus und für Demokratie“ und dem Künstler Adnan Kassim. Sie wurde gefördert von „Demokratie leben!“

      AKTION MIT INFOTISCH GEGEN RASSISMUS UND DISKRIMINIERUNG 

      Am 25. März 2022 lud der „Runde Tisch gegen Rassismus und für Demokratie“ zu einem Aktionsvormittag vor dem Hertener Glashaus ein. Vertreter*innen des Runden Tisches waren vor Ort, um mit Bürger*innen ins Ge-spräch zu kommen und über die vielfältigen Aspekte von (Alltags)-Rassismus zu informieren. Mit einer ungewöhn-lichen Kunstaktion sprachen sich rund 150 Schüler*innen der weiterführenden Schulen gegen Rassismus, Intoleranz und Ausgrenzung aus. Ihre Gedanken hierzu hatten sie auf fantasievoll gestalteten Figuren aus Pappe festgehalten, die sie in der Fußgängerzone präsentierten. Gleichzeitig sammelten sie 300 Unterschriften für die Hertener Erklärung  Herten zeigt Haltung . An der Kunstaktion beteiligten sich viele weitere Vereine und Institutionen, wie z. B. der Falkentreff, das Jugendzentrum Nord, die CreativWerkstatt, die Blaue Moschee und das Frauencafé vom Haus der Kulturen.

      Die Veranstaltung war eine Kooperation des „Runden Tisches gegen Rassismus und für Demokratie“ und dem Künstler Adnan Kassim. Sie wurde gefördert von „Demokratie leben!“

    • VORTRAG UND DISKUSSION MIT CHRISTIAN WEIßGERBER

      Christian Weißgerber, Kulturwissenschaftler und Philosoph, gehörte früher der rechten Szene an. 2010 stieg er aus. Sein früheres Leben verarbeitete er in dem Buch „Mein Deutschland! Warum ich ein Neonazi war“.  Heute möchte er mit Menschen darüber ins Gespräch kommen, wie Rechtsradikale insbesondere junge Menschen mit scheinbar logischen Argumenten für ihre Ideologien ködern. Am 21. März 2022, dem Internationalen Tag gegen Rassismus, war er in der Rosa Parks Schule zu Gast. Rund 40 Schüler*innen besuchten die Veranstaltung.

      Ausführliche Informationen zur Veranstaltung finden Sie in der Pressemitteilung Radikalisierung braucht Lebenskrisen der Rosa-Parks-Schule.

      Die geschlossene Schulveranstaltung war eine Kooperation von  „Demokratie leben!“ mit der Rosa-Parks-Schule. Sie wurde gefördert von „Demokratie leben!“

      VORTRAG UND DISKUSSION MIT CHRISTIAN WEIßGERBER

      Christian Weißgerber, Kulturwissenschaftler und Philosoph, gehörte früher der rechten Szene an. 2010 stieg er aus. Sein früheres Leben verarbeitete er in dem Buch „Mein Deutschland! Warum ich ein Neonazi war“.  Heute möchte er mit Menschen darüber ins Gespräch kommen, wie Rechtsradikale insbesondere junge Menschen mit scheinbar logischen Argumenten für ihre Ideologien ködern. Am 21. März 2022, dem Internationalen Tag gegen Rassismus, war er in der Rosa Parks Schule zu Gast. Rund 40 Schüler*innen besuchten die Veranstaltung.

      Ausführliche Informationen zur Veranstaltung finden Sie in der Pressemitteilung Radikalisierung braucht Lebenskrisen der Rosa-Parks-Schule.

      Die geschlossene Schulveranstaltung war eine Kooperation von  „Demokratie leben!“ mit der Rosa-Parks-Schule. Sie wurde gefördert von „Demokratie leben!“

    • GEDENKPLATTEN FÜR DIE JÜDISCHE FAMILIE ZWIEBEL

      "Jüdisches Leben in Herten" hieß ein Projekt, das Anfang 2022 in der Erich-Klausener-Schule stattfand. Mit Unterstützung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit begaben sich die Schüler*innen auf Spurensuche und recherchierten die Lebens- und Leidensgeschichte jüdischer Familien in Herten. Zum Auftakt der UN-Wochen gegen Rassismus wurden am 15. März 2022 vor dem ehemaligen Wohn- und Geschäftshaus der jüdischen Familie Zwiebel zwei Gedenkplatten verlegt. Die Familie hatte in der Geschwisterstr. 38 in Westerholt ein Möbelgeschäft geführt. Alle Mitglieder der Familie wurden vom Nazi-Regime deportiert und starben später im KZ. Das Haus der Familie wurde enteignet und von der NSDAP-Ortsgruppe Westerholt übernommen. Die Verlegung der Gedenkplatten fand im Beisein von Bürgermeister Matthias Müller und Gerda E. H. Koch vom Verein für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit statt.

      Im Anhang finden Sie die Rede der Schüler*innen und ihre Stellungnahme gegen Rassismus für den Frieden: Familie Zwiebel.pdf  und Stellungnahme gegen Rassismus für den Frieden.pdf

      Die Veranstaltung war eine Kooperation der Erich-Klausener-Schule, der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und „Demokratie leben!“  und wurde gefördert von „Demokratie leben!“

      GEDENKPLATTEN FÜR DIE JÜDISCHE FAMILIE ZWIEBEL

      "Jüdisches Leben in Herten" hieß ein Projekt, das Anfang 2022 in der Erich-Klausener-Schule stattfand. Mit Unterstützung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit begaben sich die Schüler*innen auf Spurensuche und recherchierten die Lebens- und Leidensgeschichte jüdischer Familien in Herten. Zum Auftakt der UN-Wochen gegen Rassismus wurden am 15. März 2022 vor dem ehemaligen Wohn- und Geschäftshaus der jüdischen Familie Zwiebel zwei Gedenkplatten verlegt. Die Familie hatte in der Geschwisterstr. 38 in Westerholt ein Möbelgeschäft geführt. Alle Mitglieder der Familie wurden vom Nazi-Regime deportiert und starben später im KZ. Das Haus der Familie wurde enteignet und von der NSDAP-Ortsgruppe Westerholt übernommen. Die Verlegung der Gedenkplatten fand im Beisein von Bürgermeister Matthias Müller und Gerda E. H. Koch vom Verein für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit statt.

      Im Anhang finden Sie die Rede der Schüler*innen und ihre Stellungnahme gegen Rassismus für den Frieden: Familie Zwiebel.pdf  und Stellungnahme gegen Rassismus für den Frieden.pdf

      Die Veranstaltung war eine Kooperation der Erich-Klausener-Schule, der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und „Demokratie leben!“  und wurde gefördert von „Demokratie leben!“


    • HERTENER*INNEN DEMONSTRIEREN FÜR DEN FRIEDEN

      Ein Zeichen der Solidarität mit der Ukraine setzten am 4. März 2022 mehrere Hundert Bürger*innen vor dem Hertener Rathaus. Zur Kundgebung hatten der „Runde Tisch gegen Rassismus und für Demokratie“ und die Stadt aufgerufen. In seiner Rede versicherte Bürgermeister Matthias Müller den Menschen in der Ukraine und den Geflüchteten Solidarität und Hilfe. „Dafür stehen wir hier, in der Mitte unserer Stadt: gegen Krieg und für Frieden.“ Solidarität zeigten auch Argiro Kamarianaki, stellvertretende Vorsitzende des Integrationsrates, Thomas Prinz vom Deutschen Gewerkschaftsbund und Johannes Gertz von „Pax Christi“ im Bistum Münster. Mit Friedensliedern von Hannes Wader, Reinhard Mey und John Lennons „Imagine“ rahmte Sänger Norbert Gerbig die Reden ein. 

      HIER KÖNNEN SIE HELFEN

      Das DRK hat ein Online-Portal, eine Hotline sowie eine E-Mail-Adresse für Menschen eingerichtet, die helfen wollen, das heißt spenden, Wohnraum zu Verfügung stellen oder sich in sonstiger Form engagieren möchten. Dies ist nicht für Personen gedacht, die Hilfe brauchen. Hilfsangebote können unter www.ukraine.drk-herten.de , per Telefon: 02366 1815-149, werktags von 8 Uhr bis 16.30 Uhr, oder per Mail an ukraine@drk-herten.de abgegeben werden. 

      Infos für Geflüchtete aus der Ukraine gibt es auf der Homepage der Stadt Herten unter
      https://www.herten.de/start.html


      HERTENER*INNEN DEMONSTRIEREN FÜR DEN FRIEDEN

      Ein Zeichen der Solidarität mit der Ukraine setzten am 4. März 2022 mehrere Hundert Bürger*innen vor dem Hertener Rathaus. Zur Kundgebung hatten der „Runde Tisch gegen Rassismus und für Demokratie“ und die Stadt aufgerufen. In seiner Rede versicherte Bürgermeister Matthias Müller den Menschen in der Ukraine und den Geflüchteten Solidarität und Hilfe. „Dafür stehen wir hier, in der Mitte unserer Stadt: gegen Krieg und für Frieden.“ Solidarität zeigten auch Argiro Kamarianaki, stellvertretende Vorsitzende des Integrationsrates, Thomas Prinz vom Deutschen Gewerkschaftsbund und Johannes Gertz von „Pax Christi“ im Bistum Münster. Mit Friedensliedern von Hannes Wader, Reinhard Mey und John Lennons „Imagine“ rahmte Sänger Norbert Gerbig die Reden ein. 

      HIER KÖNNEN SIE HELFEN

      Das DRK hat ein Online-Portal, eine Hotline sowie eine E-Mail-Adresse für Menschen eingerichtet, die helfen wollen, das heißt spenden, Wohnraum zu Verfügung stellen oder sich in sonstiger Form engagieren möchten. Dies ist nicht für Personen gedacht, die Hilfe brauchen. Hilfsangebote können unter www.ukraine.drk-herten.de , per Telefon: 02366 1815-149, werktags von 8 Uhr bis 16.30 Uhr, oder per Mail an ukraine@drk-herten.de abgegeben werden. 

      Infos für Geflüchtete aus der Ukraine gibt es auf der Homepage der Stadt Herten unter
      https://www.herten.de/start.html


    • SPUREN IN HERTEN 1933 – 1945

      Die Initiator*innen des Projekts „Gedankplatten und -orte in Herten“ haben eine smartphonetaugliche App entwickelt, die einen virtuellen Stadtrundgang durch die Zeit des Nationalsozialismus ermöglicht. Vorgestellt werden Orte jüdischen Lebens, Orte, die an Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter*innen erinnern, sowie Orte nationalsozialistischer Herrschaft. Die Vielfalt von Spuren der NS-Zeit in Herten wird verdeutlicht. Darüber hinaus bietet die App kompakte Hintergrundinformationen zum Verständnis des historisch-politischen Zusammenhangs. Inhaltlich ist die App ein weiterer Baustein der seit vielen Jahren in Herten gepflegten Erinnerungskultur. Zur App geht es hier: https://www.spuren-in-herten.de/


      SPUREN IN HERTEN 1933 – 1945

      Die Initiator*innen des Projekts „Gedankplatten und -orte in Herten“ haben eine smartphonetaugliche App entwickelt, die einen virtuellen Stadtrundgang durch die Zeit des Nationalsozialismus ermöglicht. Vorgestellt werden Orte jüdischen Lebens, Orte, die an Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter*innen erinnern, sowie Orte nationalsozialistischer Herrschaft. Die Vielfalt von Spuren der NS-Zeit in Herten wird verdeutlicht. Darüber hinaus bietet die App kompakte Hintergrundinformationen zum Verständnis des historisch-politischen Zusammenhangs. Inhaltlich ist die App ein weiterer Baustein der seit vielen Jahren in Herten gepflegten Erinnerungskultur. Zur App geht es hier: https://www.spuren-in-herten.de/


    • HERTEN IST AUFGEKLÄRT!

      Seit einiger Zeit sind im Hertener Stadtgebiet vermehrt Sticker, Aufkleber, Flyer und Graffitis rechtsextremer Gruppierungen zu finden, deren xenophobe, antisemitische oder gewaltverherrlichende Bedeutung meist nur die Mitglieder selbst kennen. Aus diesem Anlass haben die Integrationsagenturen im Haus der Kulturen eine Broschüre und einen Flyer erarbeitet, in dem die Codes, Kürzel und Symbole dieser Gruppierungen aufgelistet und erklärt werden. Ergänzt werden die Erläuterungen durch Abbildungen. Ziel ist die Aufklärung und Sensibilisierung der Hertener Bürger*innen für diese versteckten Botschaften.

      Die Broschüre und den Flyer finden Sie hier: Broschüre: Herten ist aufgeklärt und  Flyer: Herten ist aufgeklärt


      HERTEN IST AUFGEKLÄRT!

      Seit einiger Zeit sind im Hertener Stadtgebiet vermehrt Sticker, Aufkleber, Flyer und Graffitis rechtsextremer Gruppierungen zu finden, deren xenophobe, antisemitische oder gewaltverherrlichende Bedeutung meist nur die Mitglieder selbst kennen. Aus diesem Anlass haben die Integrationsagenturen im Haus der Kulturen eine Broschüre und einen Flyer erarbeitet, in dem die Codes, Kürzel und Symbole dieser Gruppierungen aufgelistet und erklärt werden. Ergänzt werden die Erläuterungen durch Abbildungen. Ziel ist die Aufklärung und Sensibilisierung der Hertener Bürger*innen für diese versteckten Botschaften.

      Die Broschüre und den Flyer finden Sie hier: Broschüre: Herten ist aufgeklärt und  Flyer: Herten ist aufgeklärt