• Aktuelles & Termine

      Aktuelles & Termine

    • SERIE MIT ZEHN POSTKARTEN ERINNERT AN BESONDERE TAGE UND EREIGNISSE

      Es braucht eigentliche keinen Anlass, um unsere Demokratie zu feiern. Aber es gibt Themen und Tage, denen die lokale Partnerschaft für Demokratie in Herten besondere Beachtung schenkt. Hierzu haben wir eine Serie von zehn Postkarten drucken lassen. Die Illustrationen stammen von Stefanie Levers, das Konzept ist von Ingo J. W. Karkhof. 

      Die Karten werden wir nach und nach an dieser Stelle ver-öffentlichen. Den Anfang macht die Postkarte anlässlich des Holocaust-Gedenktages am 27. Januar 2022.

      Eine Übersicht über alle Gedenkkarten finden Sie hier . Der Kartensatz ist kostenlos bei den beiden Koordinierungs- und Fachstellen im Haus der Kulturen und in der VHS Herten erhältlich.

      Demokratie ist so vielfältig wie das Leben selbst.


      HERTENER VERANSTALTUNGEN ZUM HOLOCAUST-GEDENKTAG 2022:
      AUSSTELLUNG: DAS RECHT DER ANDEREN

      Vom 7. Januar bis 25. Februar 2022 ist im „Demokratiefenster“ in der Ewaldstr. 9-11 die Ausstellung „Das Recht der Anderen“ zu sehen. Gezeigt werden die zentralen Bemühungen der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit im Kampf gegen Antisemitismus. Wichtige Aspekte sind die Gestaltung des christlich-jüdischen Gesprächs, die Entfaltung jüdischen Lebens in Deutschland und die Solidarität mit dem Staate Israel. Die Ausstellung ist in den Fenstern zu sehen und somit ohne Zugangsbeschränkungen und Anmeldung zu besichtigen. Zur Ausstellungseröffnung sprachen Bürgermeister Matthias Müller und Sylvia Löhrmann (Staatsministerin a. D., Sekretärin 1700 Jahr jüdisches Leben in Deutschland).

      SERIE MIT ZEHN POSTKARTEN ERINNERT AN BESONDERE TAGE UND EREIGNISSE

      Es braucht eigentliche keinen Anlass, um unsere Demokratie zu feiern. Aber es gibt Themen und Tage, denen die lokale Partnerschaft für Demokratie in Herten besondere Beachtung schenkt. Hierzu haben wir eine Serie von zehn Postkarten drucken lassen. Die Illustrationen stammen von Stefanie Levers, das Konzept ist von Ingo J. W. Karkhof. 

      Die Karten werden wir nach und nach an dieser Stelle ver-öffentlichen. Den Anfang macht die Postkarte anlässlich des Holocaust-Gedenktages am 27. Januar 2022.

      Eine Übersicht über alle Gedenkkarten finden Sie hier . Der Kartensatz ist kostenlos bei den beiden Koordinierungs- und Fachstellen im Haus der Kulturen und in der VHS Herten erhältlich.

      Demokratie ist so vielfältig wie das Leben selbst.


      HERTENER VERANSTALTUNGEN ZUM HOLOCAUST-GEDENKTAG 2022:
      AUSSTELLUNG: DAS RECHT DER ANDEREN

      Vom 7. Januar bis 25. Februar 2022 ist im „Demokratiefenster“ in der Ewaldstr. 9-11 die Ausstellung „Das Recht der Anderen“ zu sehen. Gezeigt werden die zentralen Bemühungen der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit im Kampf gegen Antisemitismus. Wichtige Aspekte sind die Gestaltung des christlich-jüdischen Gesprächs, die Entfaltung jüdischen Lebens in Deutschland und die Solidarität mit dem Staate Israel. Die Ausstellung ist in den Fenstern zu sehen und somit ohne Zugangsbeschränkungen und Anmeldung zu besichtigen. Zur Ausstellungseröffnung sprachen Bürgermeister Matthias Müller und Sylvia Löhrmann (Staatsministerin a. D., Sekretärin 1700 Jahr jüdisches Leben in Deutschland).

    • VORTRAG UND GESPRÄCH MIT CHRISTIAN WEISSGERBER

      Christian Weißgerber, Kulturwissenschaftler und Philosoph, gehörte früher der rechten Szene an. Heute möchte er mit Menschen darüber ins Gespräch kommen, wie Rechtsradikale insbesondere junge Menschen mit scheinbar logischen Argumenten für ihre Ideologien ködern. Zu seinem Vortrag, am
      26. Januar 2022, um 18.30 Uhr im Glashaus Herten sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. 

      Eine Anmeldung im Haus der Kulturen, Tel. 02366 180713 oder in der VHS, Tel. 02366 303 541 ist erforderlich.
      Es gilt die 3G-Regelung (geimpft, genesen oder getestet). Der Test darf nicht älter als 24 Stunden sein. Den Flyer mit dem Gesamtprogramm finden Sie hier .

      VORTRAG UND GESPRÄCH MIT CHRISTIAN WEISSGERBER

      Christian Weißgerber, Kulturwissenschaftler und Philosoph, gehörte früher der rechten Szene an. Heute möchte er mit Menschen darüber ins Gespräch kommen, wie Rechtsradikale insbesondere junge Menschen mit scheinbar logischen Argumenten für ihre Ideologien ködern. Zu seinem Vortrag, am
      26. Januar 2022, um 18.30 Uhr im Glashaus Herten sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. 

      Eine Anmeldung im Haus der Kulturen, Tel. 02366 180713 oder in der VHS, Tel. 02366 303 541 ist erforderlich.
      Es gilt die 3G-Regelung (geimpft, genesen oder getestet). Der Test darf nicht älter als 24 Stunden sein. Den Flyer mit dem Gesamtprogramm finden Sie hier .

    • DER LETZTE RABBINER IN RECKLINGHAUSEN – VORTRAG MIT BILDERN

      Der 27. Januar, der Tag der Befreiung von Auschwitz, ist kein Feiertag im üblichen Sinn. Er ist ein „DenkTag“: Gedenken und Nachdenken über die Vergangenheit schaffen Orientierung für die Zukunft. Zu diesem Anlass berichtet Gerda E. H. Koch, Vorsitzende der Gesell-schaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Kreis Recklinghausen, am 28. Januar 2022, um 17.30 Uhr im Kaminraum der VHS über den letzten Rabbiner von Recklinghausen. Der Eintritt ist frei. 

      Eine Anmeldung in der VHS, Tel. 02366 303 510 ist erforderlich. Es gilt die 3G-Regelung (geimpft, genesen oder getestet). Der Test darf nicht älter als 24 Stunden sein. Den Flyer mit dem Gesamtprogramm finden Sie hier .

      DER LETZTE RABBINER IN RECKLINGHAUSEN – VORTRAG MIT BILDERN

      Der 27. Januar, der Tag der Befreiung von Auschwitz, ist kein Feiertag im üblichen Sinn. Er ist ein „DenkTag“: Gedenken und Nachdenken über die Vergangenheit schaffen Orientierung für die Zukunft. Zu diesem Anlass berichtet Gerda E. H. Koch, Vorsitzende der Gesell-schaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Kreis Recklinghausen, am 28. Januar 2022, um 17.30 Uhr im Kaminraum der VHS über den letzten Rabbiner von Recklinghausen. Der Eintritt ist frei. 

      Eine Anmeldung in der VHS, Tel. 02366 303 510 ist erforderlich. Es gilt die 3G-Regelung (geimpft, genesen oder getestet). Der Test darf nicht älter als 24 Stunden sein. Den Flyer mit dem Gesamtprogramm finden Sie hier .

    • VERANSTALTUNG DER MARTIN-LUTHER-EUROPASCHULE ZUM HOLOCAUST-GEDANKTAG

      Wegen der aktuellen Coronalage müssen Schul- und Abendveranstaltung der Martin-Luther-Europaschule leider abgesagt werden! Wir bitten um Ihr Verständnis.

      Zur Würdigung der Opfer des Holocaust und zur mahnenden Erinnerung an die Untaten des Nazi-Regimes ist es in Herten Tradition, dass in jedem Jahr eine Schule den bundesweiten Gedenktag gestaltet. In diesem Jahr sind die Schüler*innen der Martin-Luther-Europaschule für die Ausgestaltung der Gedenkfeier verantwortlich. Im Mittelpunkt stehen die „Wannseekonferenz“ und das Tagebuch der Anne Frank. Die Schulveranstaltungen finden am 1. Februar 2022, um 9.30 und 11.30 Uhr in der ehemaligen Schwarzkaue der Zeche Schlägel & Eisen statt. Zur Abendveranstaltung um 19 Uhr sind alle Bürger*innen herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei..

      VERANSTALTUNG DER MARTIN-LUTHER-EUROPASCHULE ZUM HOLOCAUST-GEDANKTAG

      Wegen der aktuellen Coronalage müssen Schul- und Abendveranstaltung der Martin-Luther-Europaschule leider abgesagt werden! Wir bitten um Ihr Verständnis.

      Zur Würdigung der Opfer des Holocaust und zur mahnenden Erinnerung an die Untaten des Nazi-Regimes ist es in Herten Tradition, dass in jedem Jahr eine Schule den bundesweiten Gedenktag gestaltet. In diesem Jahr sind die Schüler*innen der Martin-Luther-Europaschule für die Ausgestaltung der Gedenkfeier verantwortlich. Im Mittelpunkt stehen die „Wannseekonferenz“ und das Tagebuch der Anne Frank. Die Schulveranstaltungen finden am 1. Februar 2022, um 9.30 und 11.30 Uhr in der ehemaligen Schwarzkaue der Zeche Schlägel & Eisen statt. Zur Abendveranstaltung um 19 Uhr sind alle Bürger*innen herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei..


    • 1700 JAHRE JÜDISCHES LEBEN IN DEUTSCHLAND:
      IM ABSEITS. JÜDISCHE SCHICKSALE IM DEUTSCHEN FUßBALL

      Anlässlich des Festjahrs „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ im vergangenen Jahr entwickelte das Deutsche Fußballmuseum eine Wanderausstellung. Vorgestellt wurden die Lebensgeschichten von elf jüdischen Fußballspielern, die unter den Nationalsozialisten dramatische Brüche erlebten. Bis zur Machtergreifung im Januar 1933 waren Juden fester Bestandteil der nationalen Fußballkultur. Doch bereits im April 1933 erklärte der DFB „Angehörige der jüdischen Rasse (...) für nicht tragbar.“ Knapp vier Wochen lang war die Sonderausstellung, die am 5. November 2021 von u. a. Manuel Neukirchner, dem Leiter des Deutschen Fußballmuseums eröffnet wurde, in Herten zu Gast. Als besonderen Service betreuten Schüler*innen-Scouts der Rosa-Parks-Schule die Ausstellung und boten Führungen an, die von zahlreichen Schulklassen in Anspruch genommen wurden. Besucher*innen ohne Führung konnten über QR-Codes auf den Plakat-Stellwänden weiterführende Infos abrufen.


      1700 JAHRE JÜDISCHES LEBEN IN DEUTSCHLAND:
      IM ABSEITS. JÜDISCHE SCHICKSALE IM DEUTSCHEN FUßBALL

      Anlässlich des Festjahrs „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ im vergangenen Jahr entwickelte das Deutsche Fußballmuseum eine Wanderausstellung. Vorgestellt wurden die Lebensgeschichten von elf jüdischen Fußballspielern, die unter den Nationalsozialisten dramatische Brüche erlebten. Bis zur Machtergreifung im Januar 1933 waren Juden fester Bestandteil der nationalen Fußballkultur. Doch bereits im April 1933 erklärte der DFB „Angehörige der jüdischen Rasse (...) für nicht tragbar.“ Knapp vier Wochen lang war die Sonderausstellung, die am 5. November 2021 von u. a. Manuel Neukirchner, dem Leiter des Deutschen Fußballmuseums eröffnet wurde, in Herten zu Gast. Als besonderen Service betreuten Schüler*innen-Scouts der Rosa-Parks-Schule die Ausstellung und boten Führungen an, die von zahlreichen Schulklassen in Anspruch genommen wurden. Besucher*innen ohne Führung konnten über QR-Codes auf den Plakat-Stellwänden weiterführende Infos abrufen.


    • 1700 JAHRE JÜDISCHES LEBEN IN DEUTSCHLAND:
      RUNDGANG ZU DEN GEDENKPLATTEN IN DER HERTENER INNENSTADT

      Lange lebten Familien mit jüdischer und christlicher Religion in respektvoller Gemeinschaft in Herten. Jüdische Menschen waren als geachtete Kaufleute, als Arzt oder Haushaltshilfe tätig. Mit dem Aufkommen des Nationalsozialismus waren ständige Bedrohungen und Anfeindungen an der Tagesordnung. Als die Nazis die Macht übernahmen, konnte das Schreckensregime ungehindert Hertener Bürger*innen deportieren und ermorden. Zur Erinnerung an politisch und religiös Verfolgte, Kriegsgefangene, Zwangsarbeiter oder an Orte der NS-Herrschaft sind im Hertener Stadtgebiet Gedenkplatten eingelassen. Am 14. November 2021 führte ein Rundgang unter der Leitung von Barbara Keimer zu den Gedenkorten. Acht Bürger*innen verfolgten aufmerksam ihre Erläuterungen.


      1700 JAHRE JÜDISCHES LEBEN IN DEUTSCHLAND:
      RUNDGANG ZU DEN GEDENKPLATTEN IN DER HERTENER INNENSTADT

      Lange lebten Familien mit jüdischer und christlicher Religion in respektvoller Gemeinschaft in Herten. Jüdische Menschen waren als geachtete Kaufleute, als Arzt oder Haushaltshilfe tätig. Mit dem Aufkommen des Nationalsozialismus waren ständige Bedrohungen und Anfeindungen an der Tagesordnung. Als die Nazis die Macht übernahmen, konnte das Schreckensregime ungehindert Hertener Bürger*innen deportieren und ermorden. Zur Erinnerung an politisch und religiös Verfolgte, Kriegsgefangene, Zwangsarbeiter oder an Orte der NS-Herrschaft sind im Hertener Stadtgebiet Gedenkplatten eingelassen. Am 14. November 2021 führte ein Rundgang unter der Leitung von Barbara Keimer zu den Gedenkorten. Acht Bürger*innen verfolgten aufmerksam ihre Erläuterungen.


    • 1700 JAHRE JÜDISCHES LEBEN IN DEUTSCHLAND: GEDENKEN AN DIE POGROMNACHT 1938

      Am 9. November 1938 wurden in ganz Deutschland Synagogen und Gebetshäuser angezündet und geschändet, jüdische Geschäfte und Wohnungen geplündert, es gab zahlreiche Verhaftungen, Menschen wurden ermordet. Diese Nacht war der Beginn des größten und schlimmsten Völkermordes in der Geschichte der Menschheit. „Auch in Herten war der 9. November ein dunkler Tag in der Geschichte“, mahnte der stellvertretende Bürgermeister Jürgen Grunwald zu Beginn der Gedenkveran-staltung im Glaubensquartier, zu der der Arbeitskreis Gedenkkultur eingeladen hatte. Rund 50 Hertener*innen nahmen hieran teil. Nach der Rede von Mitorganisator Peter Kitzel-Kohn ging es weiter in die Richterstraße, wo einst die jüdische Familie Leyde gelebt hat. Hier erinnerte Gerd Roth, Vorsitzender des Fußballvereins BW Westfalia Langenbochum, an das Leid der Familie, die im KZ Auschwitz ermordet wurde. Schlusspunkt des Gedenkens war die Comeniusschule. Hier hatten Schüler*innen der 4. Klassen einen „Engel der Kulturen“ auf den Schulhof gemalt – als Symbol des friedlichen Zusammenlebens aller Kulturen und Religionen.


      1700 JAHRE JÜDISCHES LEBEN IN DEUTSCHLAND: GEDENKEN AN DIE POGROMNACHT 1938

      Am 9. November 1938 wurden in ganz Deutschland Synagogen und Gebetshäuser angezündet und geschändet, jüdische Geschäfte und Wohnungen geplündert, es gab zahlreiche Verhaftungen, Menschen wurden ermordet. Diese Nacht war der Beginn des größten und schlimmsten Völkermordes in der Geschichte der Menschheit. „Auch in Herten war der 9. November ein dunkler Tag in der Geschichte“, mahnte der stellvertretende Bürgermeister Jürgen Grunwald zu Beginn der Gedenkveran-staltung im Glaubensquartier, zu der der Arbeitskreis Gedenkkultur eingeladen hatte. Rund 50 Hertener*innen nahmen hieran teil. Nach der Rede von Mitorganisator Peter Kitzel-Kohn ging es weiter in die Richterstraße, wo einst die jüdische Familie Leyde gelebt hat. Hier erinnerte Gerd Roth, Vorsitzender des Fußballvereins BW Westfalia Langenbochum, an das Leid der Familie, die im KZ Auschwitz ermordet wurde. Schlusspunkt des Gedenkens war die Comeniusschule. Hier hatten Schüler*innen der 4. Klassen einen „Engel der Kulturen“ auf den Schulhof gemalt – als Symbol des friedlichen Zusammenlebens aller Kulturen und Religionen.


    • 1700 JAHRE JÜDISCHES LEBEN IN DEUTSCHLAND:
      DIE SCHONZEIT IST VORBEI – LESUNG MIT JUNA GROSSMANN

      Juna Grossmann arbeitet in einer NS-Gedenkstätte und beobachtet seit Jahren, wie offene judenfeindliche Angriffe zunehmen, lauter werden, bedrohlicher. In ihrem Buch "Die Schonzeit ist vorbei" schildert die jüdische Deutsche das Leben unter diesem perma-nenten antisemitischen Beschuss, berichtet vom Wachsen einer Angst, die sie vor einigen Jahren noch nicht kannte, und davon, wie sie eines Tages merkte, dass auch sie mittlerweile auf gepackten Koffern lebt, bereit zur Flucht vor dem Hass. Weil sie sich damit nicht abfinden will, geht sie in die Öffentlichkeit und appelliert an die Mitbürger*innen: „Steht zu uns, helft uns, greift ein! Denn auch für euch ist die Schonzeit vorbei.“
      Am 9. November kam sie ins Glashaus, wo sie interessierten Bürger*innen ihr Buch vorstellte. Am nächsten Morgen war sie in der Martin-Luther-Schule zu Gast. Rund 35 Schüler*innen verfolgten aufmerksam der Lesung.


      1700 JAHRE JÜDISCHES LEBEN IN DEUTSCHLAND:
      DIE SCHONZEIT IST VORBEI – LESUNG MIT JUNA GROSSMANN

      Juna Grossmann arbeitet in einer NS-Gedenkstätte und beobachtet seit Jahren, wie offene judenfeindliche Angriffe zunehmen, lauter werden, bedrohlicher. In ihrem Buch "Die Schonzeit ist vorbei" schildert die jüdische Deutsche das Leben unter diesem perma-nenten antisemitischen Beschuss, berichtet vom Wachsen einer Angst, die sie vor einigen Jahren noch nicht kannte, und davon, wie sie eines Tages merkte, dass auch sie mittlerweile auf gepackten Koffern lebt, bereit zur Flucht vor dem Hass. Weil sie sich damit nicht abfinden will, geht sie in die Öffentlichkeit und appelliert an die Mitbürger*innen: „Steht zu uns, helft uns, greift ein! Denn auch für euch ist die Schonzeit vorbei.“
      Am 9. November kam sie ins Glashaus, wo sie interessierten Bürger*innen ihr Buch vorstellte. Am nächsten Morgen war sie in der Martin-Luther-Schule zu Gast. Rund 35 Schüler*innen verfolgten aufmerksam der Lesung.


    • HERTEN IST AUFGEKLÄRT!

      Seit einiger Zeit sind im Hertener Stadtgebiet vermehrt Sticker, Aufkleber, Flyer und Graffitis rechtsextremer Gruppierungen zu finden, deren xenophobe, antisemitische oder gewaltverherrlichende Bedeutung meist nur die Mitglieder selbst kennen. Inzwischen wurden von den Integrationsagenturen im Haus der Kulturen eine Broschüre und ein Flyer erarbeitet, in dem die Codes, Kürzel und Symbole dieser Gruppierungen aufgelistet und erklärt werden. Ergänzt werden die Erläuterungen durch Abbildungen. Ziel ist die Aufklärung und Sensibilisierung der Hertener Bürger*innen für diese versteckten Botschaften.

      Die Broschüre und den Flyer finden Sie hier: Broschüre: Herten ist aufgeklärt und  Flyer: Herten ist aufgeklärt



      HERTEN IST AUFGEKLÄRT!

      Seit einiger Zeit sind im Hertener Stadtgebiet vermehrt Sticker, Aufkleber, Flyer und Graffitis rechtsextremer Gruppierungen zu finden, deren xenophobe, antisemitische oder gewaltverherrlichende Bedeutung meist nur die Mitglieder selbst kennen. Inzwischen wurden von den Integrationsagenturen im Haus der Kulturen eine Broschüre und ein Flyer erarbeitet, in dem die Codes, Kürzel und Symbole dieser Gruppierungen aufgelistet und erklärt werden. Ergänzt werden die Erläuterungen durch Abbildungen. Ziel ist die Aufklärung und Sensibilisierung der Hertener Bürger*innen für diese versteckten Botschaften.

      Die Broschüre und den Flyer finden Sie hier: Broschüre: Herten ist aufgeklärt und  Flyer: Herten ist aufgeklärt