• Aktuelles & Termine

      Aktuelles & Termine

    • INTERKULTURELLE WOCHE IN HERTEN

      „Offen geht“ heißt in diesem Jahr das Motto der Interkulturellen Woche, die vom  25. September bis 2. Oktober 2021 bundesweit stattfindet. Im Mittelpunkt der Veranstaltungen in Herten steht die Solidarität mit den Menschen in Afghanistan. Der „Runde Tisch gegen Rassismus und für Demokratie“ und die „Lokale Partner-schaft für Demokratie in Herten“ laden alle Interessierten dazu ein.

      Den Anfang macht am 28. September 2021, um 19 Uhr der Film „Drachenläufer“, eine Geschichte über Kindheit und Freundschaft in Afghanistan. Veranstaltungsort ist die St.-Josef-Kirche in Herten-Süd. Eine Wiederholung gibt es am 30. September, um 18.30 Uhr im Kreativ.Kampus in der Ewaldstr. 20.  Am 1. Oktober 2021, dem Tag des Flüchtlings, rufen die Veranstalter*innen alle Hertener Bürger*innen zu einer Menschenkette als Zeichen für mehr Menschlichkeit und Toleranz auf. Treffpunkt ist um 17 Uhr die Stadtsparkasse in der Innenstadt.

      Das gesamte Programm finden Sie hier .


      WÄHLEN IST ENTSCHEIDEND – DEMOKRATIE LEBEN! STARTET KAMPAGNE ZUR BUNDESTAGSWAHL

      Zur Bundestagwahl am 26. September 2021 haben sich die lokalen Partnerschaften für Demokratie zu einer deutschland-weiten Kampagne zusammengeschlossen. Unter dem Motto „Wählen ist entscheidend“ rufen sie alle Bürger*innen auf, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Zum Einsatz kommen klassische Plakate, die im Stadtbild auftauchen, eine Social-Media-Kampagne auf Instagram und Facebook sowie die Grafik eines „Entscheidungsbaums“. Die Grafik zeigt alles Wissenswerte rund um die Bundestagswahl auf und soll Unentschiedenen den Weg zur Wahl erleichtern. Dabei wirbt die Kampagne, die bewusst barrierearm gestaltet wurde, nicht für einzelne Parteien, sondern informiert über Wahlrecht, Beteiligung und Demokratie. 

      Die Grafik des  „Entscheidungsbaums“ finden Sie hier: Endscheidungsbaum zur Bundestagswahl 2021, die Variante in einfacher Sprache hier: Entscheidungsbaum in einfacher Sprache .

      Ergänzt wird die Kampagne durch eine Vielzahl an kreativen und interaktiven Veranstaltungen vor Ort,
      wie z. B. digitale Werbeaktionen im öffentlichen Nahverkehr oder Sprühkreideaktionen. Unter dem Hashtag #waehlenistentscheidend werden diese lokalen Aktionen bundesweit sichtbar gemacht.

      Folgen Sie der Kampagne auf Instagram unter https://www.instagram.com/waehlen.ist.entscheidend/
      und auf Facebook https://www.facebook.com/Wählen-ist-entscheidend .

      INTERKULTURELLE WOCHE IN HERTEN

      „Offen geht“ heißt in diesem Jahr das Motto der Interkulturellen Woche, die vom  25. September bis 2. Oktober 2021 bundesweit stattfindet. Im Mittelpunkt der Veranstaltungen in Herten steht die Solidarität mit den Menschen in Afghanistan. Der „Runde Tisch gegen Rassismus und für Demokratie“ und die „Lokale Partner-schaft für Demokratie in Herten“ laden alle Interessierten dazu ein.

      Den Anfang macht am 28. September 2021, um 19 Uhr der Film „Drachenläufer“, eine Geschichte über Kindheit und Freundschaft in Afghanistan. Veranstaltungsort ist die St.-Josef-Kirche in Herten-Süd. Eine Wiederholung gibt es am 30. September, um 18.30 Uhr im Kreativ.Kampus in der Ewaldstr. 20.  Am 1. Oktober 2021, dem Tag des Flüchtlings, rufen die Veranstalter*innen alle Hertener Bürger*innen zu einer Menschenkette als Zeichen für mehr Menschlichkeit und Toleranz auf. Treffpunkt ist um 17 Uhr die Stadtsparkasse in der Innenstadt.

      Das gesamte Programm finden Sie hier .


      WÄHLEN IST ENTSCHEIDEND – DEMOKRATIE LEBEN! STARTET KAMPAGNE ZUR BUNDESTAGSWAHL

      Zur Bundestagwahl am 26. September 2021 haben sich die lokalen Partnerschaften für Demokratie zu einer deutschland-weiten Kampagne zusammengeschlossen. Unter dem Motto „Wählen ist entscheidend“ rufen sie alle Bürger*innen auf, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Zum Einsatz kommen klassische Plakate, die im Stadtbild auftauchen, eine Social-Media-Kampagne auf Instagram und Facebook sowie die Grafik eines „Entscheidungsbaums“. Die Grafik zeigt alles Wissenswerte rund um die Bundestagswahl auf und soll Unentschiedenen den Weg zur Wahl erleichtern. Dabei wirbt die Kampagne, die bewusst barrierearm gestaltet wurde, nicht für einzelne Parteien, sondern informiert über Wahlrecht, Beteiligung und Demokratie. 

      Die Grafik des  „Entscheidungsbaums“ finden Sie hier: Endscheidungsbaum zur Bundestagswahl 2021, die Variante in einfacher Sprache hier: Entscheidungsbaum in einfacher Sprache .

      Ergänzt wird die Kampagne durch eine Vielzahl an kreativen und interaktiven Veranstaltungen vor Ort,
      wie z. B. digitale Werbeaktionen im öffentlichen Nahverkehr oder Sprühkreideaktionen. Unter dem Hashtag #waehlenistentscheidend werden diese lokalen Aktionen bundesweit sichtbar gemacht.

      Folgen Sie der Kampagne auf Instagram unter https://www.instagram.com/waehlen.ist.entscheidend/
      und auf Facebook https://www.facebook.com/Wählen-ist-entscheidend .


    • KAMPAGNE „WÄHLEN IST ENTSCHEIDEND“ NIMMT FAHRT AUF

      Inzwischen nimmt die Kampagne von „Demokratie leben!“ zur Bundestagswahl immer mehr Fahrt auf. Im Anschluss an ein Pressegespräch mit den örtlichen Medienvertreter*innen wurden erste großformatige Mesh-Banner vom Jugendforum und den Fach- und Koordinierungsstellen der lokalen Partnerschaft für Demokratie im Stadtraum installiert. Phönix Development gab hierfür den Bauzaun des geplanten neuen Herten Forums frei. Weitere Werbeflächen stellen zur Verfügung: der AWO-Kindergarten in der Kaiserstraße, die Diakonie in der Ewaldstraße, das Haus der Kulturen, das Jugendzentrum Nord, das Kaplan-Prassek-Heim der Pfarrei St. Antonius, das Projektbüro Hassel.Westerholt.Bertlich, die Waldritter in der Ewaldstraße und die VHS. Unterstützt wird die Kampagne von der Vestischen, welche die Werbung ab sofort auf den Monitoren in allen ihren Bussen zeigt.


      KAMPAGNE „WÄHLEN IST ENTSCHEIDEND“ NIMMT FAHRT AUF

      Inzwischen nimmt die Kampagne von „Demokratie leben!“ zur Bundestagswahl immer mehr Fahrt auf. Im Anschluss an ein Pressegespräch mit den örtlichen Medienvertreter*innen wurden erste großformatige Mesh-Banner vom Jugendforum und den Fach- und Koordinierungsstellen der lokalen Partnerschaft für Demokratie im Stadtraum installiert. Phönix Development gab hierfür den Bauzaun des geplanten neuen Herten Forums frei. Weitere Werbeflächen stellen zur Verfügung: der AWO-Kindergarten in der Kaiserstraße, die Diakonie in der Ewaldstraße, das Haus der Kulturen, das Jugendzentrum Nord, das Kaplan-Prassek-Heim der Pfarrei St. Antonius, das Projektbüro Hassel.Westerholt.Bertlich, die Waldritter in der Ewaldstraße und die VHS. Unterstützt wird die Kampagne von der Vestischen, welche die Werbung ab sofort auf den Monitoren in allen ihren Bussen zeigt.


    • KANDIDAT*INNEN FÜR DEN BUNDESTAG STANDEN JUGENDFORUM REDE UND ANTWORT

      Das Jugendforum von  „Demokratie leben!“ hat alle Bundestagskandidat*innen im Wahlkreis Recklinghausen (122) zu einem Interview eingeladen. Die einstündigen Interviews wurden einzeln geführt, der Fragenkatalog war identisch. Für Michelle Balant vom Jugendforum war es wichtig, „die Kandidat*innen und deren Ansichten auch zu jugendspezifischen Themen kennenzulernen, um am 26. September eine Wahl treffen zu können.“ Die Interviews wurden aufgezeichnet und werden Ende August in den Sozialen Medien veröffentlicht.

      Wer Interesse hat, beim Jugendforum mitzuarbeiten und sich für Demokratie und gegen Rassismus und Menschenfeindlichkeit einzusetzen, ist jederzeit willkommen.


      KANDIDAT*INNEN FÜR DEN BUNDESTAG STANDEN JUGENDFORUM REDE UND ANTWORT

      Das Jugendforum von  „Demokratie leben!“ hat alle Bundestagskandidat*innen im Wahlkreis Recklinghausen (122) zu einem Interview eingeladen. Die einstündigen Interviews wurden einzeln geführt, der Fragenkatalog war identisch. Für Michelle Balant vom Jugendforum war es wichtig, „die Kandidat*innen und deren Ansichten auch zu jugendspezifischen Themen kennenzulernen, um am 26. September eine Wahl treffen zu können.“ Die Interviews wurden aufgezeichnet und werden Ende August in den Sozialen Medien veröffentlicht.

      Wer Interesse hat, beim Jugendforum mitzuarbeiten und sich für Demokratie und gegen Rassismus und Menschenfeindlichkeit einzusetzen, ist jederzeit willkommen.


    • GEDENKEN ZUM ANTIKRIEGSTAG AM 1. SEPTEMBER

      Der Deutsche Gewerkschaftsbund, das Bündnis „Herten ist bunt“ und die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Herten luden am 1. September 2021 zu einer Gedenk-veranstaltung ein. Veranstaltungsort war die Stele „Sagt Nein!“ an der Maschinenhalle der ehemaligen Zeche Scherlebeck. Nach den Grußworten von Hertens Bürgermeister Matthias Müller und Thomas Prinz, dem Vorsitzenden des DGB Herten, erinnerten die Veranstalter*innen mit Gedichten und Musik an die Gräuel des 2. Weltkriegs, die es für immer zu verhindern gilt. 


      GEDENKEN ZUM ANTIKRIEGSTAG AM 1. SEPTEMBER

      Der Deutsche Gewerkschaftsbund, das Bündnis „Herten ist bunt“ und die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Herten luden am 1. September 2021 zu einer Gedenk-veranstaltung ein. Veranstaltungsort war die Stele „Sagt Nein!“ an der Maschinenhalle der ehemaligen Zeche Scherlebeck. Nach den Grußworten von Hertens Bürgermeister Matthias Müller und Thomas Prinz, dem Vorsitzenden des DGB Herten, erinnerten die Veranstalter*innen mit Gedichten und Musik an die Gräuel des 2. Weltkriegs, die es für immer zu verhindern gilt. 


    • „Es ist meine Rache, dass ich in die Schulen gehe, dass ich den Menschen erzähle, was damals geschah, damit nie wieder so etwas passieren kann.“

       Foto: Renate TellgamnnZUM TOD VON ESTHER BEJARANO

      Die Mitarbeiterinnen von „Demokratie leben!“ trauern um Esther Bejarano. Am 10. Juli 2021 starb die Holocaust-Überlebende im Alter von 96 Jahren in Hamburg. Ihre Eltern wurden 1941 von den Nazis in Litauen umgebracht, sie selbst kam 1943 nach Auschwitz. Dort rettete ihr ein Platz im Mädchenorchester das Leben. Auch das KZ Ravensbrück überlebte sie. Auf dem sogenannten Todes-marsch gelang ihr die Flucht. 

      Nach der Befreiung 1945 wanderte Esther Bejarano nach Israel aus, heiratete, bekam zwei Kinder. Zurück in Deutschland engagierte sie sich seit den 1970er-Jahren gegen Alt- und Neonazis, schrieb Bücher und trat als Künstlerin auf. Unermüdlich berichtete sie als Zeitzeugin in Schulen und bei Veranstaltungen von den Gräueln der Nazizeit. „Ihr müsst wissen, was passiert ist, damit so etwas nie wieder geschieht.“ Mehrfach war die Mitbegrün-derin des Auschwitz-Komitees und Ehrenvorsitzende der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) in Herten zu Gast. Zuletzt 2019, als sie in der Rosa-Parks-Schule aus ihrem Buch „Erinnerungen“ las. Gemeinsam mit ihrem Sohn Joram und Kutlu Yurtseven von der „Microphone Mafia“ ging es anschließend auf der Bühne weiter: Mit Liedern gegen Krieg, Hass und rechte Gewalt.

      „Wir sind froh, dass wir sie kennenlernen durften und sie Hertener Schüler*innen ihre bewegende Geschichte erzählt hat. Sie war eine starke Frau, die bis zum Schluss kämpfte gegen das Vergessen, gegen Rassismus und Antisemitismus.“

      Weiteres zu Leben und Wirken von Esther Bejarano unter https://www.zeit-und-zweitzeugen.de und https://www.die-letzten-zeugen.de/Esther-Bejarano-1924-2021 .

      Foto © Renate Tellgmann


      AWO UNTERZEICHNET DIE HERTENER ERKLÄRUNG

      Im März 2020 unterzeichneten die ersten 80 Hertener*innen im Rahmen der 5. Demokratiekonferenz die Erklärung „Herten zeigt Haltung“. Eines ihrer Grundsätze lautet: „Leben in Frieden und Vielfalt“. Inzwischen haben über 2000 Bürger*innen, Institutionen und Vereine unterschrieben. Ihnen schließt sich nun auch die Arbeiter-wohlfahrt (AWO) an. Gemeinsam setzten AWO-Geschäftsführer Harry Junghans und dessen Stellvertreterin und designierte Nachfolgerin Melanie Queck ihre Unterschrift unter die Erklärung.

      Damit die Inhalte der Erklärung auch von allen AWO-Mitarbeiter*innen geteilt und gelebt werden, wird es „Haltungsschulungen“ geben, die dem Personal von Kitas und Offenem Ganztag den Rücken gegenüber demokratiefeindlichen Äußerungen und Verhaltensweisen stärken. Vorträge und Diskussionsveranstaltungen zum Thema Diskriminierung und Rassismus für die AWO-Mitarbeiter*innen des gesamten Unterbezirks Münsterland Recklinghausen sollen folgen.

      Wollen auch Sie ein kraftvolles Zeichen für Toleranz und Respekt, gegen Rassismus und Ausgrenzung setzen? Die Erklärung  „Herten zeigt Haltung“ liegt an der Infotheke im Rathaus, im VHS-Haus, im Haus der Kulturen und in der AWO-Hauptgeschäftsstelle zur Unterschrift aus. Die Erklärung mit dem genauen Wortlaut zum Herunterladen finden Sie auch hier . Eine Fassung in einfacher Sprache finden Sie hier .


      IN AKTION BLEIBEN – INITIATIVE ZEIGEN
      Neue Projektideen gesucht

      „Demokratie leben!“ möchte, dass Menschen trotz der durch Corona weiter eingeschränkten sozialen Kontakte „im Gespräch bleiben“. Es ruft Organisationen, Engagierte und Interessierte auf, neue Projektideen einzureichen, auch solche, die der veränderten Situation Rechnung tragen. Es gilt, neue Formen des sozialen Miteinanders, des Dialogs und der demokratischen Auseinandersetzung zu entwickeln – auch mit modernen technischen Möglichkeiten von Internet- und Social-Media-Angeboten.

      Gefördert werden Projekte, die zur Stärkung der demokratischen Bürgergesellschaft, zur Demokratie- und Toleranzerziehung, zur sozialen Integration, zu interkulturellem und interreligiösen Lernen und Zusammenleben, zur antirassistischen Bildungsarbeit, zur kulturellen und geschichtlichen Identität sowie zur Bekämpfung (rechts-) extremistischer Bestrebungen und Einstellungen beitragen. Besonders willkommen sind Anträge, die sich auf das bundesweite Festjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland beziehen“.

      Nähere Informationen zu den Förderschwerpunkten finden Sie hier: Projektaufruf 2021.pdf . Antragsformular und Finanzierungsplan finden Sie unter Materialien & Links. Eine Übersicht über bereits bewilligte Projekte finden Sie unter Projekte 2021 .


      JUBILÄUMSJAHR 2021: 1700 JAHRE JÜDISCHES LEBEN IN DEUTSCHLAND

      Seit mindestens 1700 Jahren leben Jüdinnen und Juden in Deutschland. Im Jahr 321 erwähnte ein Edikt des römischen Kaisers Konstantin erstmals eine jüdische Gemeinde in Köln. Die Verordnung legte fest, dass Juden städtische Ämter in der Kölner Stadtverwaltung bekleiden durften. Dieses Dokument ist Grundlage für das Jubiläum, das 2021 bundesweit mit zahlreichen Veranstaltungen begangen wird. Schirmherr des Jubiläumsjahres ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

      Ziel des Festjahres ist es, ein lebendiges, vielfältiges jüdisches Leben in Deutschland zu feiern, die lange und wechselvolle Geschichte der Jüdinnen und Juden in Deutschland darzustellen und dem erstarkenden Antisemitismus etwas entgegenzusetzen. Die lokale Partnerschaft für Demokratie in Herten unterstützt das Jubiläumsjahr mit verschiedenen Bildungs- und Kulturangeboten. Termine und Veranstaltungsorte werden rechtzeitig bekannt gegeben.


      „Es ist meine Rache, dass ich in die Schulen gehe, dass ich den Menschen erzähle, was damals geschah, damit nie wieder so etwas passieren kann.“

       Foto: Renate TellgamnnZUM TOD VON ESTHER BEJARANO

      Die Mitarbeiterinnen von „Demokratie leben!“ trauern um Esther Bejarano. Am 10. Juli 2021 starb die Holocaust-Überlebende im Alter von 96 Jahren in Hamburg. Ihre Eltern wurden 1941 von den Nazis in Litauen umgebracht, sie selbst kam 1943 nach Auschwitz. Dort rettete ihr ein Platz im Mädchenorchester das Leben. Auch das KZ Ravensbrück überlebte sie. Auf dem sogenannten Todes-marsch gelang ihr die Flucht. 

      Nach der Befreiung 1945 wanderte Esther Bejarano nach Israel aus, heiratete, bekam zwei Kinder. Zurück in Deutschland engagierte sie sich seit den 1970er-Jahren gegen Alt- und Neonazis, schrieb Bücher und trat als Künstlerin auf. Unermüdlich berichtete sie als Zeitzeugin in Schulen und bei Veranstaltungen von den Gräueln der Nazizeit. „Ihr müsst wissen, was passiert ist, damit so etwas nie wieder geschieht.“ Mehrfach war die Mitbegrün-derin des Auschwitz-Komitees und Ehrenvorsitzende der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) in Herten zu Gast. Zuletzt 2019, als sie in der Rosa-Parks-Schule aus ihrem Buch „Erinnerungen“ las. Gemeinsam mit ihrem Sohn Joram und Kutlu Yurtseven von der „Microphone Mafia“ ging es anschließend auf der Bühne weiter: Mit Liedern gegen Krieg, Hass und rechte Gewalt.

      „Wir sind froh, dass wir sie kennenlernen durften und sie Hertener Schüler*innen ihre bewegende Geschichte erzählt hat. Sie war eine starke Frau, die bis zum Schluss kämpfte gegen das Vergessen, gegen Rassismus und Antisemitismus.“

      Weiteres zu Leben und Wirken von Esther Bejarano unter https://www.zeit-und-zweitzeugen.de und https://www.die-letzten-zeugen.de/Esther-Bejarano-1924-2021 .

      Foto © Renate Tellgmann


      AWO UNTERZEICHNET DIE HERTENER ERKLÄRUNG

      Im März 2020 unterzeichneten die ersten 80 Hertener*innen im Rahmen der 5. Demokratiekonferenz die Erklärung „Herten zeigt Haltung“. Eines ihrer Grundsätze lautet: „Leben in Frieden und Vielfalt“. Inzwischen haben über 2000 Bürger*innen, Institutionen und Vereine unterschrieben. Ihnen schließt sich nun auch die Arbeiter-wohlfahrt (AWO) an. Gemeinsam setzten AWO-Geschäftsführer Harry Junghans und dessen Stellvertreterin und designierte Nachfolgerin Melanie Queck ihre Unterschrift unter die Erklärung.

      Damit die Inhalte der Erklärung auch von allen AWO-Mitarbeiter*innen geteilt und gelebt werden, wird es „Haltungsschulungen“ geben, die dem Personal von Kitas und Offenem Ganztag den Rücken gegenüber demokratiefeindlichen Äußerungen und Verhaltensweisen stärken. Vorträge und Diskussionsveranstaltungen zum Thema Diskriminierung und Rassismus für die AWO-Mitarbeiter*innen des gesamten Unterbezirks Münsterland Recklinghausen sollen folgen.

      Wollen auch Sie ein kraftvolles Zeichen für Toleranz und Respekt, gegen Rassismus und Ausgrenzung setzen? Die Erklärung  „Herten zeigt Haltung“ liegt an der Infotheke im Rathaus, im VHS-Haus, im Haus der Kulturen und in der AWO-Hauptgeschäftsstelle zur Unterschrift aus. Die Erklärung mit dem genauen Wortlaut zum Herunterladen finden Sie auch hier . Eine Fassung in einfacher Sprache finden Sie hier .


      IN AKTION BLEIBEN – INITIATIVE ZEIGEN
      Neue Projektideen gesucht

      „Demokratie leben!“ möchte, dass Menschen trotz der durch Corona weiter eingeschränkten sozialen Kontakte „im Gespräch bleiben“. Es ruft Organisationen, Engagierte und Interessierte auf, neue Projektideen einzureichen, auch solche, die der veränderten Situation Rechnung tragen. Es gilt, neue Formen des sozialen Miteinanders, des Dialogs und der demokratischen Auseinandersetzung zu entwickeln – auch mit modernen technischen Möglichkeiten von Internet- und Social-Media-Angeboten.

      Gefördert werden Projekte, die zur Stärkung der demokratischen Bürgergesellschaft, zur Demokratie- und Toleranzerziehung, zur sozialen Integration, zu interkulturellem und interreligiösen Lernen und Zusammenleben, zur antirassistischen Bildungsarbeit, zur kulturellen und geschichtlichen Identität sowie zur Bekämpfung (rechts-) extremistischer Bestrebungen und Einstellungen beitragen. Besonders willkommen sind Anträge, die sich auf das bundesweite Festjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland beziehen“.

      Nähere Informationen zu den Förderschwerpunkten finden Sie hier: Projektaufruf 2021.pdf . Antragsformular und Finanzierungsplan finden Sie unter Materialien & Links. Eine Übersicht über bereits bewilligte Projekte finden Sie unter Projekte 2021 .


      JUBILÄUMSJAHR 2021: 1700 JAHRE JÜDISCHES LEBEN IN DEUTSCHLAND

      Seit mindestens 1700 Jahren leben Jüdinnen und Juden in Deutschland. Im Jahr 321 erwähnte ein Edikt des römischen Kaisers Konstantin erstmals eine jüdische Gemeinde in Köln. Die Verordnung legte fest, dass Juden städtische Ämter in der Kölner Stadtverwaltung bekleiden durften. Dieses Dokument ist Grundlage für das Jubiläum, das 2021 bundesweit mit zahlreichen Veranstaltungen begangen wird. Schirmherr des Jubiläumsjahres ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

      Ziel des Festjahres ist es, ein lebendiges, vielfältiges jüdisches Leben in Deutschland zu feiern, die lange und wechselvolle Geschichte der Jüdinnen und Juden in Deutschland darzustellen und dem erstarkenden Antisemitismus etwas entgegenzusetzen. Die lokale Partnerschaft für Demokratie in Herten unterstützt das Jubiläumsjahr mit verschiedenen Bildungs- und Kulturangeboten. Termine und Veranstaltungsorte werden rechtzeitig bekannt gegeben.


    • HERTEN IST AUFGEKLÄRT!

      Seit einiger Zeit sind im Hertener Stadtgebiet vermehrt Sticker, Aufkleber, Flyer und Graffitis rechtsextremer Gruppierungen zu finden, deren xenophobe, antisemitische oder gewaltverherrlichende Bedeutung meist nur die Mitglieder selbst kennen. Inzwischen wurden von den Integrationsagenturen im Haus der Kulturen eine Broschüre und ein Flyer erarbeitet, in dem die Codes, Kürzel und Symbole dieser Gruppierungen aufgelistet und erklärt werden. Ergänzt werden die Erläuterungen durch Abbildungen. Ziel ist die Aufklärung und Sensibilisierung der Hertener Bürger*innen für diese versteckten Botschaften.

      Die Broschüre und den Flyer finden Sie hier: Broschüre: Herten ist aufgeklärt und  Flyer: Herten ist aufgeklärt


      HERTEN IST AUFGEKLÄRT!

      Seit einiger Zeit sind im Hertener Stadtgebiet vermehrt Sticker, Aufkleber, Flyer und Graffitis rechtsextremer Gruppierungen zu finden, deren xenophobe, antisemitische oder gewaltverherrlichende Bedeutung meist nur die Mitglieder selbst kennen. Inzwischen wurden von den Integrationsagenturen im Haus der Kulturen eine Broschüre und ein Flyer erarbeitet, in dem die Codes, Kürzel und Symbole dieser Gruppierungen aufgelistet und erklärt werden. Ergänzt werden die Erläuterungen durch Abbildungen. Ziel ist die Aufklärung und Sensibilisierung der Hertener Bürger*innen für diese versteckten Botschaften.

      Die Broschüre und den Flyer finden Sie hier: Broschüre: Herten ist aufgeklärt und  Flyer: Herten ist aufgeklärt


    • SOCIAL DISTANCING VOR DEM HINTERGRUND SOZIALER AUSGRENZUNG –
      EIN AUFRÜTTELNDER DISKUSSIONSBEITRAG VON ADIS E. V.

      Auf den ersten Blick macht das Coronavirus alle gleich. Alle können sich anstecken und erkranken. Die Krise betrifft uns also alle. Doch betrifft sie uns alle gleich? adis e. V., Träger der professionellen Antidiskrimi-nierungsarbeit in der Region Tübingen/Reutlingen und Fachstelle zum Thema Diskriminierung in Baden-Württemberg, wirft einen kritischen Blick auf die aktuellen (gesundheits-)politischen Diskussionen und Maßnahmen und kommt zu dem Schluss: Das Virus macht uns nicht gleicher. Es vergrößert bestehende Ungleichheiten. 

      Den vollständigen Text finden Sie hier .


      SOCIAL DISTANCING VOR DEM HINTERGRUND SOZIALER AUSGRENZUNG –
      EIN AUFRÜTTELNDER DISKUSSIONSBEITRAG VON ADIS E. V.

      Auf den ersten Blick macht das Coronavirus alle gleich. Alle können sich anstecken und erkranken. Die Krise betrifft uns also alle. Doch betrifft sie uns alle gleich? adis e. V., Träger der professionellen Antidiskrimi-nierungsarbeit in der Region Tübingen/Reutlingen und Fachstelle zum Thema Diskriminierung in Baden-Württemberg, wirft einen kritischen Blick auf die aktuellen (gesundheits-)politischen Diskussionen und Maßnahmen und kommt zu dem Schluss: Das Virus macht uns nicht gleicher. Es vergrößert bestehende Ungleichheiten. 

      Den vollständigen Text finden Sie hier .